In Afrika erzählt der französische Kolonialoffizier Saint-Avit einem jungen Leutnant von seinem zurückliegenden Abenteuer in der sagenhaften Stadt Atlantis, die unter dem Wüstensand begraben liegen soll: Vor zwei Jahren sind er und sein Freund Morhange dorthin verschleppt worden.
In Atlantis regiert die unnahbare Antinea, der jeder Mann hoffnungslos verfällt. Allein Morhange lässt sich nicht in ihren Bann schlagen, weshalb die Herrscherin erstmals Zuneigung für einen ihrer männlichen Gefangenen empfindet. Da sie Morhange nicht für sich gewinnen kann, befiehlt sie aus Eifersucht dem völlig hörigen Sain-Avit, seinen eigenen Freund zu töten. Nach dem Mord an Morhange kommt Saint-Avit wieder zur Besinnung, und nachdem er vergeblich versucht, Antinea zu töten, gelingt ihm mit Hilfe einer Sklavin die Flucht aus Atlantis. Als er seine Erzählung beendet hat, wird Saint-Avit wieder von der Erinnerung an Antinea heimgesucht. Allein bricht er in die Wüste auf, und nach einem Sandsturm bleibt er spurlos verschwunden
Regie
G. W. Pabst
Drehbuch
Ladislaus Vajda
Hermann Oberländer
Kamera
Eugen Schüfftan
Herbert Körner
Schnitt
Hans Oser
Musik
Wolfgang Zeller
Darsteller
Brigitte Helm
Antinea
Tela Tschai
Tanit Serga
Heinz Klingenberg
Leutnant St. Avit
Gustav Diessl
Hauptmann Morhange
Wladimir Sokoloff
Graf Bielowsky, Hetman von Schytomyr
Mathias Wieman
Torstenson
Florelle
Clémentine
Georges Tourreil
Leutnant Ferrières
Gertrude Pabst
Amerikanische Journalistin
Rositta Severus-Liedernit
Produktionsfirma
Nero-Film AG (Berlin)
Produzent
Seymour Nebenzahl
Ernst Wolff