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Endlich gibt es in der ansonsten ziemlich humorlosen deutschen Literatur wieder etwas zum Schmunzeln. Mit seinen Satiren zieht Wilhelm M. Josten eine messerscharfe Bilanz über das Leben „in diesem unserem Lande".
Wer das Lachen verlernt hat, hier findet er es wieder. Die Pointen dieser Geschichten treffen nicht nur genau ins Schwarze, sondern ebenso ins Rote oder Grüne. Alle, ob Politiker, Gewerkschaften, Beamte, Polizei oder das Fernsehen, das Finanzamt oder unsere Ärzte, alle spießt er mit spitzer Feder auf, und überall sieht er „Raupen". In diesen wirklich vergnüglichen Satiren bleibt niemand verschont.
Alle Satiren sind lebendige Begebenheiten aus unserer heutigen Zeit. Hier wird nicht nur glossiert, sondern diese Berichte haben Farbe und Leben. Es werden Ereignisse mit einer solchen Situationskomik geschildert und mit solch messerscharfen Formulierungen erzählt, daß kein Auge trocken bleibt.
Wohltuend ist dabei, daß jede Boshaftigkeit vermieden wird. Mit viel Humor und Verständnis werden all unsere menschlichen Schwächen aufs Korn genommen. Hier gibt es endlich einen Satiriker, der uns Deutsche wieder lehrt, über uns selbst zu lachen.
Der Name Wilhelm M. Josten ist in der Bundesrepublik Deutschland, in der Schweiz und in Österreich durch unzählige Seminare und Vorträge bekannt geworden. Viele Tausende von Personen, die seine Seminare und Vorträge besuchten, wurden von dem Autor in Menschen- und Verkaufskunde sowie Menschenführung ausgebildet.
Wilhelm M. Josten wurde 1925 in Essen geboren. Gelebt hat er nicht nur dort, sondern viele Jahre in Österreich und Holland. Später hat er sich in
• Baden-Württemberg niedergelassen, im Land der Häberlis und Schwäberlis, wo wie er sagt, die Menschen noch am ehesten über sich selber lachen können.
Er schreibt zur eigenen Entspannung und Freude. Er möchte erreichen, daß die Menschen wieder ihre eigenen Schwächen sowie die des anderen akzeptieren, wieder lernen, darüber zu lächeln, anstatt sich zu ärgern.
gebundene Ausgabe,.
Verlag: Morstadt Verlag. ca.1988.