- Ausgabe: 16. - 30. Tsd.
- Umfang/Format: 371 Seiten; ; 21 cm
- Erscheinungsjahr: 1971
- Einbandart und Originalverkaufspreis: Lw. : M 7.80
- Sachgebiet: Schöne Literatur
Der Kapitän
Berent Jakobsen Karpfanger (1622-1683),
entstammte einer Hamburger Seefahrerfamilie. Seine Vorväter waren aus den Niederlanden eingewandert, und er selbst hatte seine nautischen Kenntnisse
im Dienst des berühmten Admirals de Ruyter, des späteren Oberkommandierenden der niederländischen Flotte in den Seekriegen gegen die Engländer, erworben.
Kapitän Karpfanger war während seiner Lehrzeit auf niederländischen Schiffen
und auf seinen Reisen mit
den modernen Strömungen seiner Zeit bekannt geworden und bald der muffigen Hamburger Krämeratmosphäre entwachsen.
Mit seinen bewaffneten Handelsschiffen sowie mit der stadteigenen Konvoifregatte
lieferte er den nordafrikanischen Seeräubern und den Flibustiern im karibischen Raum
eine Reihe glänzender Gefechte. Er hielt sich die Piraten mit den Kanonen seiner Schiffe vom Leibe, verstand es aber auch,
im rechten Moment anzugreifen und den Kampf mit Enterbeil und Säbel zu entscheiden. Dieser Roman von kühnen Seefahrern,
spannenden Verfolgungsjagden und farbigen Seeschlachten, geschrieben mit warmer Anteilnahme für die einfachen Leute aus dem Volk, rankt sich um die Lebensgeschichte eines Mannes,
dem nicht allein das Schicksal des Stadtstaates Hamburg am Herzen lag.
Karpfangers unermüdliches Wirken galt dem Schutz des friedlichen Handels und seiner gesamtstaatlichen Grundlage.