Datenbezug bei Schulentwicklung ist keine Neuigkeit, sondern gehört zu den charakteristischen Merkmalen der meisten Schulentwicklungskonzepte. Dennoch erleben wir eine neue Welle von Rufen nach einer Datenbasierung von Schulentwicklung. Warum? Weil Schulentwicklung zu langsam geht? Weil neue, schulextern erhobene Daten zur Verfügung stehen, die Weiterentwicklung steuern sollen? Weil internetbasierte Evaluationssysteme den Wunsch nach zwischen verschiedenen Schulen vergleichenden Informationen bedienen können?
Eine gute Informationsbasis für die Entscheidung über und das Management von Schulentwicklungsprozessen kann nicht schlecht sein. Dennoch scheint die Verwendung solcher Informationen für sinnvolle Entwicklungsprozesse alles andere als einfach zu sein.
Inhalt
Thema
Herbert Altrichter er Hans-Günter Rolff
Editorial 4
Jana Groß Ophoff Ursula Koch, Andreas Helmke & Ingmar Hosenfeld
Vergleichsarbeiten für die Grundschulen - und was diese daraus machen (können) 7
Jan von der Gathen
Grenzen der innerschulischen Rezeption von Rückmeldungen aus
Large-Scale-Assessments 13
Uwe Maier
Ungewolltes Lernen als Risiko im Hause des Lernens -
Lehrpersonen brauchen Professionelle Lerngemeinschaften 20
Hero Boomgaarden
Innerschulische Datennutzung 29
Wulf Homeier
Was machen Schulen mit „SEIS"? 36
Elgrid Messner
Der „Evaluationsservice" - Entlastung durch Beratung und Auslagerung 44
gutes Exemplar, ordentlich
- herausgegeben von
- Herbert Altrichter
- Verlag:
- Innsbruck ; Wien ; Bozen : StudienVerl.
- 64 Seiten
- Literaturangaben
- Heft
- Erziehung, Schul- und Bildungswesen
- Artikelnummer:
- B00076978
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- Z10_3_2