Die Dame Maria Magdalena ... ... gilt in der religiösen Überlieferung als die fromme Büßerin. Sie ist für uns allegorischer Schmuck auf einer Seite mit zwei entgegengesetzten Meinungen: „Ich bin ein anständiger Bürger" -„Ich nicht!". Wir haben zwei Redaktionsmitglieder darauf losschreiben lassen. Was dabei herausgekommen ist, ist nicht so eindeutig, wie die Überschriften vermuten lassen. Seite 8/9
/Wie und was denn nun eigentlich?
echt s000 — oder s000? Seite 4/5
ihr Schwert aber war blutverschmiert ... Nachdenken über Recht,
'Macht und Gewalt Seite 6/7
'on anständigen Bürgern,
ügnern und Betrügern Seite 8/9
egal — illegal — scheißegal
Welche Blockade ist „verwerflich"? Seite 10/11
Merkzeug in der Hand des Staates -
;echt und Gesetz in der DDR Seite 12
Tage des Terrors — Erinnerung
in die Zeit vor zehn Jahren Seite 13
Jnd Roland Freisler läßt grüßen .Fakten über die Justiz
m Dritten Reich Seite 14/15
.Liebeserklärung an die Dritte Gewalt
Nachdenken über die Justiz Seite 16/17
Schiedsrichter in Ehesachen ...
und eine Gegenposition dazu Seite 18/19
Spiel mir das Lied vom Tod ...
las Gesetz des Wilden Westens Seite 20/21
Ion der Schwierigkeit,
Recht zu sprechen
Oberlandesgerichtspräsident in PZ
Seite 20/24
Blöde Kuh" ...
Vas macht ein Schiedsmann? Seite 24/25
(von der Schwierigkeit, der Umwelt jerecht zu werden.
:eine Expertenmeinung. Seite 26/27
Nenn ich einmal Richter wäre ...
:kleines Gerichts-ABC Seite 28/29
)a muß doch einfach ein Gesetz her —
und Leserbriefe Seite 30/31
Roland Freisler...
... war Adolf Hitlers oberster Richter am Volksgerichtshof zu Berlin. Im Februar 1945 kam er bei einem Bombenangriff ums Leben. Dieses Schicksal errettete ihn und uns vor der Frage: Was wäre aus diesem Mann bei uns geworden, der tausende von Menschen in den Tod geschickt hat? Ein Pensionär, ein verurteilter Kriegsverbrecher, ein friedlicher Renter auf Sylt? Seite 14/15
Wenn ich Richter wäre...
... haben wir die ehrliche Selbstbefragung einer ehemaligen Laienrichterin, einer Schöffin, überschrieben. Die Geschichte macht deutlich, wie schwierig die herausgehobene Position derer ist, die im Namen des Volkes Recht zu sprechen haben. „Später habe ich mich manchmal gefragt, ob ich als Schöffin etwas bewirkt habe, ob durch mich mehr ,Recht' gesprochen wurde — ich weiß es nicht!"
Unsere Schöffin beklagt, daß fast alle „Täter" mit einer einheitlichen Biographie ausgestattet seien. Wir haben diese subjektive Meinung durch eine zweite Geschichte ergänzt: „Gefaßt in den Knast". Die unbestreitbare Tatsache, daß oft schon das „falsche Elternhaus " der Anfang einer kriminellen Karriere sein kann, ist von uns bewußt überzeichnet worden. Seite 28/29
gutes Exemplar, ordentlich,
- Zeitschrift, Heft
- Artikelnummer:
- B00053267
- Gewicht:
- 400 gr
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- Z1_4_13