- Ausgabe: 2. Auflage
- Umfang/Format: 268 Seiten ; 8
- Erscheinungsjahr: 1969
Zu diesem Band
Seit dem Zusammenbruch des positivistischen Lehrgebäudes um 1900
befindet sich die Literaturwissenschaft in einer permanenten Krise, die
bis heute weiterbesteht. Gegenüber allen monokausalen Betrachtungs-
weisen deutet Professor Hermand in diesem Buch eine neue Richtung ins
>Universale< an, die jedes literarische Kunstwerk wieder in den geschicht-
lichen Entwicklungsprozeß zurückzuversetzen sucht, um seinen unver-
wechselbaren Ort, zugleich aber seine bis in die Gegenwart reichende
Funktion zu bestimmen. Oberstes Ziel ist ihm dabei eine methodische
Re-Integration aller bisher entwickelten Interpretationsverfahren. »Der
vorliegende Band ist eigentlich eine Ästhetik für Fortgeschrittene, die in
ihrer Forderung eines synthetischen Interpretierens weit über das bloß
Literaturwissenschaftliche hinausgeht. Man könnte daher das Ganze eine
Ästhetik für Zeitgenossen nennen.«
Über den Autor
lost Hermand, geboren 1930 in Kassel, Studium der Germanistik, Ge-
schichte und Kunstgeschichte. Promotion 1955 in Marburg. Seit 1958 am
German Department der Universität Wisconsin, Madison/USA. 1965/66
ACLS Fellow. Ab 1967 Vilas Research Professor. — Wichtige Publikatio-
nen: Die literarische Formenwelt des Biedermeiers, 1958; Deutsche Kunst
und Kultur von der Gründerzeit bis zum Expressionismus Bd. 1-4, 1959 -
1967, in Zusammenarbeit mit Richard Hamann; Literaturwissenschaft und
Kunstwissenschaft, 1965; Jugendstil. Ein Forschungsbericht, 1965; Das
Junge Deutschland [Hrsg.], 1966; Der deutsche Vormärz [Hrsg.], 1967;
Von deutscher Republik. 1775-1795 [Hrsg.], 1968; Von Mainz nach Wei-
mar. 1793-1919. Studien zur deutschen Literatur, 1969.
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren,Buchblock altersgemäß gebräunt, Laminierung am Buchumschlag stellenweise abgelöst
- Verlag:
- München : Nymphenburger Verlagshandl.
- Artikelnummer:
- B00041248
- Gewicht:
- 400 gr
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- P5