- Umfang/Format: 429 Seiten : Illustrationen ; 23 cm
- Erscheinungsjahr: 2001
Die nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzenden, politisch begründeten Umstrukturierungen brachten auch für die mecklenburgische Landwirtschaft einschneidende Veränderungen mit sich. Als erster Schritt auf dem Weg zur angestrebten Kollektivierung wurde ab September 1945 eine Bodenreform durchgeführt, ab 1951 verstärkte sich der immer mehr existenzbedrohende Druck auf die bis dahin selbständigen Bauern: und führte zu gravierenden Einschnitten in deren Leben.
In den meisten Fällen verließen die Bauern, durch den Staat kriminalisiert, das Land und gelangten als »Republikflüchtlinge« über die Zwischenstation West-Berlin in die ihnen angewiesenen Bundesländer. Dort haben sie ebenso wie andere Flüchtlinge und Vertriebene durch ihren Wunsch, sich eine neue Existenz aufzubauen, zum »Wirtschaftswunder« der jungen Bundesrepublik beigetragen. Daß sie dabei von ihrer neuen Umgebung vielfach kritisch beobachtet wurden und daß selbst die einfachsten Dinge des täglichen Lebens Widrigkeiten mit sich brachten, ist heute zumeist vergessen.
Mit Zeitzeugenberichten sowie Bild- und Textdokumenten wird hier exemplarisch das Schicksal vieler Mecklenburger in jener Zeit dargestellt.
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren
- Verlag:
- Schwerin : Helms
- Artikelnummer:
- L00016018
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- L30