3-372-00152-4 geh. : M -.50
1. Die pastorale Verantwortung der amerikanischen Bischöfe
In dem von Jose de Broucker aufgezeichneten Gespräch mit Dom H e l d e r C a m a r a schildert dieser große Priester und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit seine Bemühungen, die Lösung der immer drängenderen Probleme der Kirche Brasiliens durch die Bildung einer brasilianischen Bischofskonferenz zu erleichtern. Er, der — wie sein Gesprächspartner im Vatikan, Monsignore M o n t i n i — damals, Anfang der fünfziger Jahre, nicht einmal Bischof war, hatte erkannt, daß die katholische Kirche unserer Tage neue Wege des Zusammenwirkens der Bischöfe eines Landes erschließen muß.
1952 wurde die brasilianische Bischofskonferenz gebildet. Als das geschah und die brasilianische Ortskirche damit den Status der internen Abhängigkeit von alten, kolonialen Strukturen beseitigte, hatten die europäischen Ortskirchen längst hinreichende Erfahrungen in der Zusammenarbeit der Bischöfe gesammelt. Diese und die Erfahrungen der jungen Kirchen in den Entwicklungsländern bestimmten wesentlich den Inhalt des vom II. Vatikanum 1965 beschlossenen „Dekrets über die Hirtenaufgaben der Bischöfe", in dem erstmals konkrete Festlegungen über die allgemeine Bildung der Bischofskonferenzen erfolgten. Danach ist „die Bischofskonferenz ... ein Zusammenschluß, in dem die Bischöfe eines bestimmten Landes oder GebieteS ihren Hirtendienst gemeinsam ausüben ... besonders durch Formen und Methoden der Seelsorge, die auf die gegebenen Zeitumstände in geeigneter Weise abgestimmt sind" .2 Der 1983 in Kraft getretene neue Kodex des kanonischen Rechts konkretisiert Bildung und Aufgaben der Bischofskonferenzen weiter.
gutes Exemplar, kleine Lesespuren, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut
- broschiert, Heft, Hefte aus Burgscheidungen
- Artikelnummer:
- B00055270
- Gewicht:
- 400 gr