Seit dem Herbst 1989 sind wieder Stimmen zu hören, die vor einem vereinten Deutschland warnen. Horrorvisionen aus der Vergangenheit werden lebendig, alte Angste wieder wach. Sind diese Ängste noch begründet? Überwältigt Deutschlands Vergangenheit seine Zukunft? Oder haben über 40 Jahre Demokratie und Freiheit in der Bundesrepublik und die »sanfte« Revolution in der DDR nicht vielmehr ein neues Erbe geschaffen? Einer, der es wissen muß, ist der Historiker Michael Wolffsohn, der sich selbst als »deutschjüdischer Patriot« versteht. Anhand empirischer Daten geht der Autor der Frage nach, ob und wie sich das Bild von Deutschland und »den Deutschen« in den Augen der Weltöffentlichkeit von 1945 bis heute gewandelt hat. Die Essenz seiner Essays und Fallstudien, in denen sich Wolffsohn gegen Vorurteile und Zerrbilder wie dem des »häßlichen Deutschen« oder der Deutschen als »Holocaust-Volk« wendet, lautet: Schuld wird nicht durch Gene vererbt. Das Fazit »Keine Angst vor Deutschland!«, so Wolffsohn, ist »Ergebnis der Studien sowie Feststellung und Aufforderung zugleich«.
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren,Buchblock altersgemäß gebräunt
- Hardcover Ausgabe
- Artikelnummer:
- B00042838
- Gewicht:
- 400 gr