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Katechese und Vermittlungstheologie im Reformationszeitalter : Johann VIII., Bischof von Meissen, u. seine "Christliche Lehre" / von Walter Kaliner

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engl. brosch. : M 21.00

VORWORT
In einer Zeit, in der allenthalben überlegt wird, wie „das alte Credo in der Glaubensunterweisung heute" in rechter Weise zur Sprache kommt — die Glaubensbücher: „Glauben-leben-handeln", „Botschaft des Glaubens", „Glaube aktuell" und neuerdings „Grundriß des Glaubens" sind ein deutliches Zeichen dafür —, in dieser Zeit behandelt vorliegende Studie einen Katechismus, der vor vierhundertvierzig Jahren entstanden ist.
Man könnte fragen, welchen Sinn die Beschäftigung mit der Glaubensverkündigung von damals haben kann.
In der vorliegenden Untersuchung geht es nicht um nostalgische Rückschau, nicht um bloß „Historisches". Die Arbeit versucht zu zeigen, wie eine andere Zeit, ähnlich angefochten und im Umbruch wie die unsere, das alte Credo in der Problematik ihrer Zeit verkündete.
Der Verfasser hofft, der heutigen katechetischen Aufgabe dabei zu dienen, indem er an einer vergangenen Epoche zeigt, wie man in der Reformationszeit auf katholischer Seite Probleme der Glaubensverkündigung anging.
Professor Wolfgang Nastainczyk hat mich vor zwölf Jahren zu dieser Arbeit angeregt und trotz der Schwierigkeit nur brieflicher Kontakte in all den Jahren die Arbeit hilfreich begleitet. Es ist mir ein herzliches Anliegen, ihm an erster Stelle zu danken.
Humanismus und Reformation in ihrem dialektischen Zusammenhang und Gegensatz sind kaum zu erfassen ohne Verständnis für Erasmus von Rotterdam. Professor Gerhard B. Winkler hat mir aus seiner Vertrautheit mit Erasmus und seinem Werk durch seine kritischen Hinweise hilfreich zur Seite gestanden. Ihm möchte ich in dieser Form herzlich danken.
Eine ähnlich wichtige Stellung, wie Erasmus für seine Zeit, nimmt, speziell für Johann von Maltitz und seine „Christliche Lehre", Julius Pflug ein. Die Hinführung zu ihm verdanke ich meinem Lehrer Professor Otfried Müller, ihm verdanke ich die Einführung in das Pflugarchiv in Zeitz und den Briefwechsel mit J. V. Pollet, dem Herausgeber der Korrespondenz Pflugs, die parallel zu vorliegender Studie entstand. Aus der Kontroverse mit Pollet entstand der Beitrag „Julius Pflugs Verhältnis zur ,Christlichen Lehre' des Johann von Maltitz". In der Theologischen Revue 7o (1974) nimmt Pollet ausführlich Stellung dazu. Auch ihm gebührt ein herzlicher Dank für diesen Dialog, besonders aber für sein hervorragendes Sammelwerk.
Danken möchte ich den Professoren des Philosophisch-Theologischen Studiums in Erfurt für manches klärende Gespräch, besonders Professor Franz Georg Friemel für seine freundliche Beratung.
 


Einband leicht berieben, sonst ordentlich und gut erhalten

Artikelnummer: B00055955
Verlag:
Erfurter theologische Studien ; Bd. 46
broschiert,
Artikelnummer:
B00055955
Gewicht:
400 gr