- Ausgabe: 4. Auflage, 15. - 20. Tsd.
- Umfang/Format: 136 Seiten : Illustrationen ; 15 cm
- Erscheinungsjahr: 1981
Einleitung
Alle Lebensbeschreibungen der seligen Guten Betha von Reute werden zurückgreifen müssen auf das Zeugnis, das ihr Seelenführer und Landsmann Konrad Kügelin niedergeschrieben hat. Von ihm haben wir den einzigen zeitgenössischen Bericht über die in Waldsee geborene Elisabeth Achler. Der regulierte Chorherr aus dem Augustinerstift St. Peter in Waldsee hat die Vita auf zahlreiche Bitten hin gleich nach dem Tode der Seligen im Jahre 1420 lateinisch niedergeschrieben und zunächst der bischöflichen Behörde in Konstanz vorgelegt. Die deutsche Übertragung hinterließ er 1421 den Schwestern zu Reute als Abschiedsgabe. Sie ist leider im Jahre 1635 mit anderen kostbaren Andenken an die Gute Betha dort verbrannt.
Erhalten aber blieben Abschriften des wertvollen Berichtes, von dem zwei deutsche Handschriften vorlagen beim bischöflichen Informativprozeß 1761162, und zwar aus einem Kloster zu Konstanz und dem Kloster Reute, wo auch heute noch eine weitere erhalten blieb aus dem Jahre 1624. Anton Birlinger konnte zwei weitere veröffentlichen, die Straßburger und Innsbrucker (Alemannia IX, [1881], 275-292 und X, [1882], 81-109; 128-137). Dem eifrigen Bemühen Professor K. Bihlmeyers gelang es endlich, neun verschiedene deutsche Handschriften neben zwei lateinischen aufzuführen (Festgabe Ph. Strauch, Halle 1932). Er bezeichnet unter allen die Berliner Handschrift der Preußischen Staatsbibliothek aus dem 15. Jahrhundert, in alemannisch-elsässischem Dialekt, als „den ältesten und knappsten, dem ersten Entwurf offenbar sprachlich und inhaltlich am nächsten kommenden Wortlaut".
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren
- Verlag:
- Reute : Kath. Pfarramt
- Artikelnummer:
- B00032130
- Gewicht:
- 400 gr