- Umfang/Format: 123 Seiten ; kl. 8
- Erscheinungsjahr: 1963
Der bekannte Moraltheologe Professor Bernhard Häring, der als Konzilstheologe in Rom vor zahlreichen Bischofsversammlungen zu Fragen des Konzils Stellung genommen hat, führt in diesem Band aus dem unmittelbaren Erleben des bisherigen Konzilablaufs in die innere Thematik ein, die das 2. Vatikanische Konzil beschäftigt. Er skizziert darin die theologische und kirchliche Grundhaltung, die in den Arbeiten und Auseinandersetzungen des Konzils zum Ausdruck kommt.
Bernhard Häring sieht das Konzil, das nach der Absicht Papst Johannes' XXIII. durch die Erneuerung der Kirche der Wiedervereinigung mit den getrennten Brüdern dienen soll, unter dem Zeichen der Einheit, jener Einheit, die in Christus ihren Ursprung hat, die sich in der Kirche darstellt und die von da aus auf die Welt ausstrahlt. Diese Einheit, die fern jeder Gleichförmigkeit ist, tritt gerade in der Vielstimmigkeit der theologischen Diskussion und in der Vielfalt des religiösen und kirchlichen Lebens hervor. Unter diesem Gesichtspunkt werden die wichtigsten Probleme des Konzils dargestellt. Dabei legt Professor Häring besonderes Gewicht auf die Fragen der Moraltheologie, die im ersten Konzilsabschnitt noch nicht behandelt worden sind. Was er über die Erneuerung der Sittenlehre sagt, ist daher gerade für den weiteren Fortgang des Konzils von hoher Aktualität.
Da Professor Häring außerdem ausführlich auf die Fragen und Punkte eingeht, die in der ersten Sitzungsperiode zur Debatte standen, wie z. B. die Erneuerung der Liturgie, und sie erklärt und deutet, gibt er eine gute Darstellung der bisher hervorgetretenen Arbeitsgebiete des Konzils.
Häring, Bernhard
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren,Buchblock altersgemäß gebräunt
- Verlag:
- Freiburg i. Br. ; Basel ; Wien : Herder
- Artikelnummer:
- B00042908
- Gewicht:
- 400 gr