- Umfang/Format: 131 Seiten ; 21 cm
- Erscheinungsjahr: 2002
- Schlagwörter: USA, ; Außenpolitik, ; Auswirkung, ; Internationaler Terrorismus, ; Vorgeschichte, Elfter September
Gore Vidal, geboren 1925 in West Point, Enkel eines Senators und verwandt mit dem früheren Vizepräsidenten Al Gore, ist das Enfant terrible unter den Intellektuellen Amerikas und einer der schärfsten Kritiker des amerikanischen Establishments. Seine Kritik an der amerikanischen Plutokratie vertritt er seit geraumer Zeit in Interviews für Zeitungen und Magazine, bevorzugt in »Vanity Fair«. Vidal begann seine Karriere als Schriftsteller 1948. Bereits sein dritter Roman, über einen Homosexuellen, wurde zu einem derartigen Skandal, dass die »New York Times« ankündigte, sie werde seine nächsten fünf Romane ignorieren. Er schrieb über zehn Jahre lang unter Pseudonym Fernseh- und Filmdrehbücher (»Ben Hur«). Er war Redenschreiber für John F. Kennedy und bewarb sich 1960 erfolglos um einen Sitz im Kongress. 1964 erschien, mit phänomenalem Erfolg, sein historischer Roman »Julian«.
Vidal ist Verfasser von insgesamt zwanzig Romanen, fünf Theaterstücken und über zweihundert Essays. Seiner Autobiographie (1995) hat er den Titel »Palimpsest« gegeben. Seit dreißig Jahren lebt Gore Vidal in Ravello/Italien und in Los Angeles.
Der Essay »11. September 2001 (Ein Dienstag)«, der den Auftakt zum vorliegenden Buch bildet, wurde unmittelbar nach dem Attentat geschrieben, konnte jedoch zunächst in den USA nicht erscheinen. Er wurde erstmals, auf dem Umweg über Brasilien und Mexiko, als Teil der italienischen Ausgabe »La fine della liberta. Verso un nuovo totalitarismo?« (Fazi Editore, November 2001) veröffentlicht. Die deutsche Ausgabe folgt der amerikanischen Fassung, die um einige Texte erweitert wurde und im April 2002 erschien.
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren
- Verlag:
- Hamburg : Europ. Verlag-Anst.
- broschiert
- Artikelnummer:
- B00045789
- Gewicht:
- 400 gr