- Umfang/Format: 63 Seiten ; 21 cm
- Erscheinungsjahr: 1988
- Gesamttitel: Deutschland-Report ; Nr. 6
- Einbandart und Originalverkaufspreis: geh. : DM 4.50
Am 10. März 1952 ließ Stalin den Westmächten eine Note übermitteln, in der er ein wiedervereinigtes, neutrales und mit eigenen Streitkräften bewaffnetes Deutschland vorschlug. War diese Note eher ein taktisches Manöver zur Verzögerung bzw. Verhinderung der Westintegration der Bundesrepublik, oder enthielt sie tatsächlich eine Chance zur Schaffung eines wiedervereinigten, freiheitlich verfaßten Deutschlands?
Auf der Grundlage detaillierter Quellenauswertung untersucht Hermann Grami vor allem, wie die westliche Forderung nach freien Wahlen in dieser und den folgenden sowjetischen Noten behandelt wurde, und analysiert die damalige Haltung der SED. Dadurch gewinnt der Leser Aufschluß über die Absichten Stalins und die Ernsthaftigkeit seines Vorschlages.
Hermann Graml, Jahrgang 1928, Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte in München, geschäftsführender Redakteur der «Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte».
Veröffentlichungen u.a.: Europa zwischen den Kriegen. dtv-Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts, Band 5, München 1969;
Nationalstaat oder westdeutscher Teilstaat. Die sowjetischen Noten vom Jahre 1952 und die öffentliche Meinung in der Bundesrepublik Deutschland, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, 25/1977, S. 821-865;
Die Legende von der verpaßten Gelegenheit. Zur sowjetischen Noten-Kampagne des Jahres 1952, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, 29/1981, S. 307341.
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren, ***SEHR SCHÖN***
- Verlag:
- Melle : Knoth
- Artikelnummer:
- L00016368
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- L37