- Ausgabe: 2., neu durchges. Auflage
- Umfang/Format: 57 Seiten : Seiten 1 - 42 Abb. ; 8
- Einbandart und Originalverkaufspreis: : DM-Ost 3.-
- Sachgebiet: Bildende Kunst, Kunstgewerbe
ZINN gehört zu den ältesten Werkstoffen der Menschheit. Schon seit dem dritten Jahrtausend v. u. Z. bediente man sich dieses Metalls, wenngleich nicht in seiner reinen Form. Man mischte es dem Kupfer bei und gewann so die Bronze, die einer ganzen, fast 5500 Jahre währenden Epoche den Namen gegeben hat. Vereinzelt nur stellten die Menschen der prähistorischen Periode Schmuckstücke, Fibeln, Nadeln und dergleichen aus reinem Zinn her, da dieses nicht genügend fest und widerstandsfähig ist. In der Antike jedoch begann man bereits jene Eigenschaft des Zinns zu nützen, die es vor anderen Metallen auszeichnet: es oxydiert kaum. Die hauchdünne Oxydschicht seiner Oberfläche wirkt sich in keiner Weis-e nachteilig aus, wie das bei der Grünspan- und Rostbildung auf Bronze oder,Eisen der Fall ist. Daher empfahlen der römische Historiker und Naturwissenschaftler Plinius der Ältere (23-79) und der griechisch-römische Arzt Galenus (529 bis etwa 200) Zinn zur Herstellung von Gegenständen des täglichen Gebrauchs und von medizinischen Gefäßen. Außerdem war Zinn billiger als Silber oder gar Gold und haltbarer als Holz oder Ton. Aber obwohl Zinngeräte schon in der Antike
ziemlich verbreitet waren, haben sich nur vereinzelt Stücke er,
ordentliches Exemplar, Einband und Buchblock mit kleinen Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand: gut
- Verlag:
- Leipzig : Insel-Verl.
- Pappeinband
- Artikelnummer:
- L00049900
- Gewicht:
- 400 gr