- Ausgabe: 1. Auflage
- Umfang/Format: 187 Seiten ; 19 cm
- Anmerkungen: Lizenz d. Benziger-Verlag, Zürich, Köln
- Erscheinungsjahr: 1982
Dies ist die Geschichte eines Mannes, der nicht ungestraft Arzt ist. Er durchschaut nicht nur seine eigene Krankheit und deren Therapie, sondern geht auch diabolisch bis an die Grenzen des »Spieles« mit der Droge. Den Anforderungen des Berufes und der Familie entzieht er sich immer mehr --- gefangen vom »tödlichen Spiel der Fixer«.
Gerade noch rechtzeitig begibt er sich in eine Entzugsbehandlung, an deren Ende er zwar geheilt, doch ebenso illusionslos ist. Der Verzicht auf die Flucht in ein fragwürdiges Paradies geht einher mit seinem Bekenntnis zu einem depressiven Verhältnis gegenüber seiner bürgerlichen Existenz, die ihm keine Alternativen bieten kann.
Hat der Schweizer Schriftsteller Walter Vogt (Jahrgang 1927), Psychiater von Beruf, sich im »Wiesbadener Kongreß« (1977 bei Volk und Welt) noch ironisch distanziert von den Berufskollegen, denen privater Ehrgeiz und Erfolgsdenken mehr bedeuten, als die wahren Ursachen von Krankheit zu erfassen, formuliert er in diesem Buch, das deutlich autobiographische Züge trägt, rigoros sein Unbehagen an einer Welt, der er sich nur noch verweigern kann, um sich selbst zu bewahren.
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren,Buchblock altersgemäß gebräunt
- Verlag:
- Berlin : Verlag Volk u. Welt
- Artikelnummer:
- B00041198
- Gewicht:
- 400 gr