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Traumbearbeitung in der Psychotherapie / hrsg. von Harro Wendt. Unter Mitarb. von 6 Fachwiss.

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  • Ausgabe: 1. Auflage
  • Umfang/Format: 87 Seiten ; 22 cm
  • Anmerkungen: Literaturangaben Status nach VGG: vergriffen
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: : M 25.00, M 14.00 (DDR-Pr.)
  • Sachgebiet: Psychologie ; 2600 Philosophische Wissenschaften, Psychologie ; 1501 Humanmedizin, Stomatologie, Pharmazie, Gesundheitswesen ; 33 Medizin

Inhalt
H. WENDT
Zur Einführung      7
C. TÖGEL
Der Traum in Geschichte und Gegenwart      11
H. WENDT
Die Verwendung von Träumen als diagnostisches und therapeutisches Hilfs-
    mittel   29
I. TÖGEL
Praxis der Traumbearbeitung      43
H.-J. MAAZ
Erlebniszentrierte Arbeit mit Träumen      58
H. KULAWIK
Zu Problemen der Traumsymbolik      71
M. WENDT
Traum und Märchen      80
4
Sachwortverzeichnis      87
Zur Einführung

Die in diesem Band veröffentlichten Arbeiten basieren im wesentlichen auf
7 Vorträgen, die auf einer Tagung der Sektion „Dynamische Einzelpsychotherapie" der Gesellschaft für Ärztliche Psychotherapie der DDR am 25. Februar 1983 in Halle/Saale gehalten wurden. Daß als Rahmenthema dieser Veranstaltung die „psychotherapeutische Traumbearbeitung" gewählt wurde, hatte verschiedene Gründe. Zunächst ist als äußerer Anlaß zu nennen, daß das Vorhaben in den Mitteilungen der Gesellschaft bereits mehrfach angekündigt worden war. Einem vielfaeh geäußerten Wunsch zahlreicher Mitglieder nachkommend, sollte das Versprechen nun endlich eingelöst werden, Kenntnisse über die Traumbearbeitung in der Psychotherapie zu vermitteln.
Die Psychotherapie in der DDR hatte sich historisch so entwickelt, daß zunächst vorwiegend die aus der Lehre von der höheren Nerventätigkeit von L P. PAWLOW abgeleiteten Methoden angewendet wurden, ausgehend von der dringend notwendigen Aneignung und Weiterentwicklung dieser bis Kriegsende vernachlässigten grundlegenden Forschungen. Eine der Wurzeln der später in westlichen Ländern als Gegenposition zur Psychoanalyse entwickelten Verhaltenstherapie ist die Lehre von den bedingten Reflexen. PAWLOW empfahl zur Harmonisierung gestörter nervaler Abläufe vorrangig die Schlaftherapie und die Hypnose. Es lag nahe, das von der Hypnose abgeleitete, methodisch leicht erlernbare Autogene Training von J. H. SCHULZ als Einstieg für die Psychotherapie zu nutzen. Dies geschah so umfassend, daß die DDR heute noch zu den Ländern gehören dürfte, in denen das Autogene Training am weitesten verbreitet ist. Die hohe Bewertung des Kollektivs in den sozialistischen Ländern, also der sozialen Gruppe, erleichterte schließlich die umfassende Beschäftigung mit der Gruppenpsychologie und damit die breite Einführung der Gruppenpsychotherapie. Daß die Gruppenpsychotherapie in den kapitalistischen Ländern sogar schon eher entstand und sich ebenso weit verbreitete, beruhte auf gradezu entgegengesetzten Voraussetzungen. Nicht die positiven Erfahrungen mit dem Kollektiv führten dazu, diese auch auf die Therapie zu übertragen, sondern die Vereinzelung und Vereinsamung des Menschen in der individualistischen Gesellschaft forderten Abhilfe.
 

Wendt, Harro (Herausgeber)

gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut

Verlag:
Leipzig : Thieme
broschiert,
Artikelnummer:
B00070665
Gewicht:
400 gr
Lagerplatz:
B8