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Scharnhorst. Roman

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„Die Umgestaltung ist doch nicht das Werk eines einzelnen. Entweder scheitert sie, dann war sie nicht notwendig, wir haben uns geirrt. Oder sie ist notwendig, eine Frage von Leben und Tod für den Staat. Dann muß sie gelingen, weil kein Staat, vor die Wahl zwischen Leben und Sterben gestellt, freiwillig Siechtum und Tod wählt. Dann wachsen uns immer neue Anhänger zu. Die Erneuerung kann hier und da ins Stocken geraten, aber sie wird nicht auf halbem Wege stehenbleiben.”
Diese Gedanken Scharnhorsts kennzeichnen seine Situation und die seiner Mitstreiter in ihrem Kampf um Reformen in Preußen nach der Katastrophe von 1806. Hans Pfeiffer erzählt mit der Lebensgeschichte dieses humanistischen Offiziers dessen zähes Ringen für die Umgestaltung und Erneuerung eines zerrütteten Staatswesens. Die Widersprüche seiner Zeit spornten Scharnhorst zu großen Leistungen an, brachten ihm aber auch Enttäuschungen und Einsamkeit.
Hans Pfeiffer wurde am
22.2.1925 in Schweidnitz (heut; Swidnica, VR Polen) geboren. Nach dem Krieg Fachlehrer, dann Studium der Philosophie und Germanistik. 1966 Beginn der Lehrtätigkeit am Institut für Literatur „Johannes R. Becher" Leipzig, Professor für künstlerische Lehrtätigkeit (Dramatik), Direktor des Instituts. Kunstpreis der Stadt Leipzig (1965, 1971), Theodor-KörnerPreis (1980), Nationalpreis (1981 Vaterländischer Verdienstorden (1975, 1979), Kunstpreis der FD (1982), Hörspielpreis des Rundfunks der DDR (1983). Im Verla Neues Leben erschien von ihm der Roman „Thomas Müntzer" (1975).
 

gutes Exemplar, ordentlich,

Artikelnummer: B00063516
Verlag:
Berlin, buchclub 65]
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
B00063516
Gewicht:
400 gr