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Stiftskirche St. Cyriakus Gernrode / [von Christian Günther. Fotos Stekofoto]

Gewicht: 0.4 kg

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  • Umfang/Format: 31 Seiten : ?berweiterte Illustrationen ; 17 cm
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: geh. : DM 5.00 3-929330-59-8 geh. : DM 5.00
  • Sachgebiet: Architektur ; 46 Bildende Kunst

STIFTSKIRCHE ST. CYRIAKUS IN GERNRODE
von Christian Günther
Am Nordrand des Ostharzes liegen die wichtigsten Gründungen der sächsischen Kaiser. Hier im Stammgebiet der Ottonen und am Rande des deutschen Reiches entstand in wenigen Jahrzehnten ein geistliches und kulturelles Zentrum, wie es seit dem Zerfall des karolingischen Reiches nicht mehr bestanden hatte.
Die Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode gibt vom Denken und Fühlen, vom Glauben und dem daraus gewachsenen Streben dieser Zeit ein eindrückliches Zeugnis. Sie ist eines der aufwendigsten ottonischen Bauwerke Norddeutschlands und darf zudem als eines der besterhaltenen überhaupt gelten.
Gründung und Geschichte
Gero, der Gründer Gernrodes, gehörte zu den Magnaten am sächsischen Hof. Er wird um 900, vermutlich aus der Linie der „Merseburger Grafen" kommend, das Licht der Welt erblickt haben. Nach dem Tode seines Bruders Siegfried, der das Kloster Gröningen gegründet hatte, setzte ihn Otto I.937 als Markgraf der Ostmark ein. Gero gelang es nicht nur die Grenzen zu sichern, sondern das Reich der Sachsen weit über Saale und Elbe hinaus in slawische Gebiete auszudehnen. Er selbst, in seiner Zeit von ungewöhnlicher Körpergröße (1,84 m nach den Gebeinen in der Tumba) wurde als überragender Feldherr und Stratege berühmt, erlangte hohes Ansehen und kam durch königliche Schenkungen zu großem Reichtum.
Auf einer Erhebung am Rande des Ostharzes errichtete er eine Niederburg (urbs); die nach ihm Geronisroth - Geros Rodung - Gernrode - benannt wurde. Aber die Familie des Markgrafen sollte keinen Bestand haben. Seine beiden Söhne starben früh, so daß er ohne männliche Nachkommenschaft blieb. Am Sterbebett seines letzten Sohnes Siegfried faßte er mit ihm zusammen den Entschluß, an Stelle des ursprünglich geplanten Eigenklosters ein freies Kanonissenstift zu gründen. Es sollte Erziehungs- und Bildungsstätte für Töchter des Hochadels sein, daneben aber auch dem Seelenheil und
 

Günther, Christian (Mitwirkender), Stekovics, János (Mitwirkender)

gutes Exemplar, ordentlich

Artikelnummer: B00070192
Verlag:
Halle (Saale) : Ed. Stekofoto
Heft
Artikelnummer:
B00070192
Gewicht:
400 gr