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Schloss Altenburg / [Günter Keil (Geschichte) ; Uta Künzl (Kunstgeschichte)]

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  • Ausgabe: 3., aktualisierte Auflage
  • Umfang/Format: 31 Seiten : zahlreiche Illustrationen, graph. Darst. ; 17 cm
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: geh.
  • Sachgebiet: Architektur

Zur Geschichte des Altenburger Landes und der Stadt
Das Altenburger Gebiet ist eine geschichtsträchtige Landschaft. Eine Vielzahl von Bodenfunden, die im Schlossmuseum Altenburg aufbewahrt werden, künden von einer intensiven ur- und frühgeschichtlichen Besiedlung. Günstige geographische Bedingungen, wie z.B. eine hohe Bodengüte, zahlreiche Wasserläufe und das I sanfte Bodenrelief, förderten die Besiedlung. Bereits zur Zeit der hier ältesten Ackerbauern, der sogenannten Bandkeramiker des 4. I und 3. Jh. v.Chr., gab es eine beträchtliche Siedlungskonzentration. Gefäßreste der Linien- und Stichbandkeramik. Siedlungsgruben, Herdstellen, Mahlsteine, Webgewichte u.a. sind die typischen 'Zeugnisse prähistorischer Besiedlung. Besonders reichhaltig sind auch die Funde der spätneolithischen Schnurkeramik. die vor allem als Grabbeigaben auftreten. Ebenso ist für die Bronzezeit (ca. 1800-700 v.Chr.) die Besiedlung belegt, wobei vor allem aus den Urnenbestattungen der Lausitzer Kultur typische Sachzeugnisse geborgen werden konnten.
Einen gewissen Höhepunkt erreichte die Besiedlung des Altenburger Landes im 7. und 8. Jh. Seit dieser Zeit ist hier eine westsla wisch-sorbische Bevölkerung nachweisbar, die sich in zahlreichen, dicht beieinander liegenden kleinen Dörfern niederließ. Zentrum des slawischen Siedlungsgebietes war besonders der Bereich südlich und westlich von Altenburg, wo sich dann auch spä-ter nur wenige deutsche Dörfer zu entwickeln vermochten. Die Bildung eines umfassenden slawischen Stammesverbandes in Verbindung mit anderen Siedlungsgebieten kam allerdings nicht zustande. So müssen wir uns für den Sorbengau ..Plisni" bei Altenburg einen relativ kleinen, aber in gewisser Weise selbstständigen Stamm vorstellen, der einige Jahrhunderte diesem Gebiet sein Gepräge verlieh. Auf dem die Stadt überragenden Porphyrfelsen hat neben dem vorgelagerten Ort Podegrodici (Pauritz) eine slawisehe Burganlage existiert, die unter Otto I. (936-973) in einen Burgward umgewandelt wurde. Neben den Resten einer
 

Keil, Günter (Mitwirkender), Künzl, Uta (Mitwirkender)

gutes Exemplar, ordentlich

Artikelnummer: B00070185
Verlag:
Regensburg : Schnell + Steiner
Artikelnummer:
B00070185
Gewicht:
400 gr