- Ausgabe: 1. Auflage
- Umfang/Format: 336 Seiten ; 18 cm
- Erscheinungsjahr: 1988
- Gesamttitel: BB ; 618
- Einbandart und Originalverkaufspreis: kartoniert : M 2.95
Grigori Glasow, in der Sowjetunion als vielseitiger Erzähler und Lyriker bekannt, hat- sich in seinem Roman „Ohne Narkose" einem für ihn völlig neuen Thema zugewandt: Die Handlung spielt in einer Klinik und der ihr angeschlossenen medizinischen Hochschule einer Großstadt. Um dieses Milieu besser kennenzulernen, hat Glasow etwa ein Jahr lang in einer ähnlichen Einrichtung gearbeitet. Entstanden ist ein ungewöhnlicher Arztroman, in dem es weniger um spektakuläre „Fälle" als vielmehr um den Alltag an einer Universitätsklinik geht. In dem Pathologen Dolinin, der erfolgreichen Chirurgin.Anastassija Bakschejewa und ihrem Schüler, dem jungen, ehrgeizigen Arzt Kaimakow, werden ganz Unterschiedliche Menschen vorgestellt, deren ‚Schicksale durch die gemeinsame Arbeit im Guten wie im Bösen • miteinander verknüpft sind. Im doppelten Sinn „ohne Narkose" verläuft das Leben Dolinins, denn seine. „Patienten" sind tot, doch soll seine Forschung den Leben-
,' den zugute kommen. Neben dieser Aufgabe plagt er
sich mit den täglichen Obliegenheiten als Leiter des pathologischen Instituts, mit den Unzulänglichkeiten im eigenen Bereich und mit staatlichen Institutionen. Dabei merkt er, wie die Jahre vergehen, und es- wird ihm schmerzhaft bewußt, daß er zuwenig Zeit hat für sein eigentliches Anliegen, die Gefäßerkrankungen, wie er langsam müde wird, und er muß zudem erfahren, daß Kaimakow durch die Veröffentlichung eines Artikels, in dem er einige Gedanken bei ihm „entlehnt" hat, ihm zuvorgekommen ist.
gutes Exemplar, ordentlich
- Verlag:
- Berlin ; Weimar : Aufbau-Verlag
- broschiert,
- Artikelnummer:
- L00016406
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- L43