- Ausgabe: 2. Auflage
- Umfang/Format: 243 Seiten : Illustrationen ; 18 cm
- Erscheinungsjahr: 1980
«Sie zischeln (Servus und leichtfüßig und schicklich gedämpft huschen sie zur Haustür hinaus, an der seit Jahren die Türklinke fehlt. Mit gleicher Eile schleppe ich Gläser und leere Flaschen in die Küche, denke: Verwünschter Verlag, das alles verdanke ich letztlich wieder ihm. Stelle verstimmt fest, mein Geschichtsatlas ist weg, die Armbanduhr ist auch unauffindbar. Bestimmt ist es ganz vorteilhaft, weite Mäntel zu tragen, geht mir durch den Kopf, lasse mir auch eine solche Klamotte schneidern, verdammt. Was werde ich sagen, wenn jemand,
' Beschwerde führend über sogenannten Lärm, eintrifft. Ich werde die Stirn bieten, sagen: (Lärm), ich habe nichts gehört. Ich sitze treuherzig,
wie zu erkennen, hier am Schreib-
tisch und pinsele Anekdoten und
spüre das leichte Bewußtsein der Gegenwart irgendwelcher, gar nicht ferner Ahnen . . .»
Munter plaudert der Tassen- und Anekdotensammler Krumbholz in diesem Buch über sich und die Anekdote, stellt die Bewohner seines Hauses vor und erzählt von wun-• derlichen Gesellen, die ihn eines Nachts besuchen. Er gibt reiche Erfahrungen zum besten und veranstaltet heiter-ernste Ausflüge, auf denen man ihn gern begleitet.
Feuilletonschreiber Heinz Knobloch über Anekdotenschreiber Eckart Krumbholz:
«Dieses Buch ist ein großes Vergnügen. Allein die Sprache. Krumbholz, der schon immer um die sprachliche Kunst bemüht war, ist hier noch ausgereifter am Werk. Er belebt alte Wörter, verwendet sie neu und wie neu . . . Dieses Buch ist sein reifstes und bestes.»
Einband etwas berieben, Einband und Buchblock in ordentlichem Zustand
- Verlag:
- Berlin : Buchverlag Der Morgen
- Gebundene Ausgabe
- Artikelnummer:
- B00045420
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- T7