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Sagen des Wartburglandes Teil: Teil 2., Sagen von Ludwig Bechstein, Johann Heinrich Christian Heusinger, August Witzschel und Chr. Ludwig Wucke / bearb. von Heinz Seidel

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  • Ausgabe: 2. Auflage
  • Umfang/Format: 76 Seiten : Illustrationen
  • Anmerkungen: Status nach VGG: Pr?fung ausstehend
  • Einbandart und Originalverkaufspreis:

Vorwort
Enthält das erste Heft der „Sagen des Wartburglandes" ausschließlich Sagen von Ludwig Bechstein, so bringt dieser zweite Teil neben weiteren BechsteinTexten 1) eine Auswahl von Sagen cnderer Autoren. Es sind dies Johann Heinrich Christian Heusinger, August Witzschel und Chr. Ludwig Wucke.
Heusinger wurde am 10. August 1792 als Sohn des Eisenachischen Bergrates Johann Heinrich Christian Heusinger in Eisenach geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums wandte er sich dem Soldatenberuf zu und wurde Offizier in Braunschweigischen Diensten. Er machte den Feldzug gegen Napoleon in Spanien mit und versuchte sich nach seiner Entlassung als Gutspächter in Sallmannshausen, wo er sich gemeinnützig, besonders bei der Förderung des Straßenbaus, betätigte. Zehn Jahre wohnte er hier, ehe er nach Braunschweig zu seinen Verwandten zog. Hier starb er im Januar 1884, zweiundneunzigjährig, in dürftigen Verhältnissen.
Im Jahre 1841 erschienen die „Sagen aus dem Werrathale" 2) bei Bäricke in Eisenach, merkwürdigerweise unter dem Namen E. (Eduard) Heusinger, wie alle seine Veröffentlichungen. Wegen der romantisierenden, oft überschwänglichen Darstellungsweise bedurften die Sagen einer kritischen' Auswahl und entsprechender Bearbeitung. Die im Raum Gerstungen angesiedelten wurden weggelassen, da Manfred Schramm dort mit seiner kleinen, verdienstvollen Edition „Lesestunde am Mühlvaltenstein) vierzehn Sagen Heusingers über dieses Gebiet erfaßt und neu erzählt hat.
Ein weiterer Autor, dessen Arbeiten hier nicht unberücksichtigt bleiben durften, ist August Witzschel.) Witzschel war Professor am Eisenacher Gymnasium und hat sich um die Erforschung der Heimatgeschichte, um Mythologie, Sagen und Volksbräuche außerordentlich verdient gemacht, wie eine große Zahl von Veröffentlichungen bezeugt. Er starb am 9. Dezember 1876 in Eisenach. Seine Sagen decken sich — da denselben Quellen entnommen — inhaltlich in vielem mit denen Bechsteins und anderer Sammlungen und verraten in ihrer sachlichen, oft nüchternen Darstellung den exakten Wissenschaftler, der stets mit genauen Quellenangaben arbeitete. Sein mit großem Fleiß gesammeltes, thematisch breit gefächertes Material konnte er durch seinen zu früh erfolgten Tod nicht mehr selbst bearbeiten und herausgeben. G. L. Schmidt hat dies 1878 für ihn getan.
 

gutes Exemplar, ordentlich,

Artikelnummer: B00068305
Verlag:
Eisenach : Kreiskommission zur Erforschung der Geschichte der Örtlichen Arbeiterbewegung bei der Kreisleitung der SED [u.a.]
Heft
Artikelnummer:
B00068305
Gewicht:
400 gr