- Ausgabe: 1. Auflage
- Umfang/Format: 121 Seiten : 50 Illustrationen ; 25 cm
- Einbandart und Originalverkaufspreis: : M 16.80
- Sachgebiet: Belletristik
Rübezahl, der Berggeist und Wetterdämon des Riesengebirges — wem ist diese Sagengestalt nicht bekannt? Wer hat sich nicht schon als Kind gern von seinen wechselnden Gestalten, in denen er auftritt, vom Riesen bis zur Kröte, überraschen lassen, sich nicht diebisch gefreut über die koboldartigen Streiche, mit denen er die Wanderer neckt, den guten Menschen hilft, Arme beschenkt und Böse bestraft.
Geschichten von Rübezahl tauchten im deutschen Sprachraum erstmalig im i6. Jahrhundert auf. Aus dem Böhmischen überliefert, wurden sie vor allem in Mitteldeutschland bald so heimisch, daß Johann Karl August Musäus (1735 bis 1785) sie ohne weiteres in seine fünfbändige Sammlung
Woher Rübezahl seinen Namen hat? Die Vermutungen gehen auseinander: aus dem Mittelhochdeutschen hriobzagel (Rauhschwanz) oder ruebzagel (Rübenschwanz). Andere Varianten lauten: Nebelkappe oder schlicht Rübenzähler eine Version, für die sich Musäus entscheidet und in seiner ersten Legende von der schönen Königstochter Emma, die den Berggnom überlistet, indem sie ihn die Rüben zählen läßt, begründet.
Eine wertvolle Bereicherung des vorliegenden Bandes sind die Zeichnungen von Max Slevogt, die, 1909 zum erstenmal veröffentlicht, sich mit leichtem Strich anmutig dem Spaß und Spott der Geschichten vom neckenden Berggeist anpassen.
Musäus, Johann Karl August (Herausgeber)
gutes Exemplar, ordentlich
- Verlag:
- Berlin : Verlag der Nation
- gebundene Ausgabe,
- Artikelnummer:
- B00062716
- Gewicht:
- 400 gr