- Ausgabe: 1. Auflage
- Umfang/Format: 146 Seiten : Illustrationen ; 19 cm
- Einbandart und Originalverkaufspreis: in Schuber : M 11.30
- Sachgebiet: Schöne Literatur
NACHBEMERKUNG
Karl Leberecht Immermann (1796-1840), der in Magdeburg geborene Sohn eines königlich-preußischen Kriegs- und Domänenrats, ist vor allem durch seinen «Münchhausen»-Roman (1838/39) bekannt geworden. In ihm wird das Enge und Vertrackte der deutschen Kleinstaaterei, das Immermann während seiner Tätigkeit als Militärauditeur, Kriminalrichter und Landgerichtsrat im preußischen Staatsdienst, aber auch während seiner Tätigkeit am Düsseldorfer Theater kennengelernt hatte, satirisch erzählt.
Doch schon Anfang 1830 hatte sich Immermann mit dem heute zu Unrecht fast vergessenen Versepos «Tulifäntchen» im satirischen Metier versucht. Er schickte das Manuskript seinem Verleger Campe in Hamburg, der es kurzerhand mit der Bitte um Begutachtung an Heinrich Heine weitergab. Heine, der Immermann überaus schätzte und mit dem er sich freundschaftlich verbunden wußte, lobte sofort das kleine Werk, machte aber auch einige Einwände geltend, die er so zusammenfaßte: «Lieber Immer-mann, ich habe zu sehr die innere Verpflichtung, Ihnen die Wahrheit zu sagen, als daß ich Ihnen etwas verschweigen dürfte, was Ihnen vielleicht mißfallen könnte. Ich will den bitteren Tadel vorausschicken; ich tadle an
sehr gutes Exemplar, ordentlich
- Verlag:
- Berlin : Buchverlag Der Morgen - [Frankfurt/Main : Insel-Verlag in Komm.]
- gebundene Ausgabe,
- Artikelnummer:
- B00061138
- Gewicht:
- 400 gr