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Auf Trapezen : Gedichte / Vitezslav Nezval [Nachd. v. Franz Fühmann. Von Ludvík Kundera ; Louis Fürnberg übertr. Hrsg. u. mit e. Vorw. vers. von Ludvík Kundera. Das Vorw. wurde von Gustav Just ins Dt. übertr. Ill. von Jind?ich?tyrský]

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  • Ausgabe: 1. Auflage
  • Umfang/Format: 182 Seiten : 22 Illustrationen ; 18 cm
  • Anmerkungen: Lizenzausg. f?r d. DDR u.d. sozialist. L?nder. - Aus d. Tschech. Status nach VGG: vergriffen
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: : M 2.00
  • Sachgebiet: Schöne Literatur

VITEZSLAV NEZVAL — ZUR BIOGRAPHIE
Geboren am 26. Mai 1900 im Dorf Biskoupky (Südwesten Mährens), Seine Kindheit ist allerdings stärker an das Dorf Samikovice gebunden, wo seine Eltern seit 1903 wohnen. (Sein Vater war Lebrer.) Von 1911 bis 1919 besucht Nezval das Gymnasium in der Stadt Trebic Danach nimmt er ein Jurastudium in Brno auf, geht aber bald nach Prag, an die Philosophische Fakultät, bereitet bei F. X. Salda eine Doktorarbeit über Charles-Louis Philippe vor, beendet jedoch das Studium nicht.
Seit 1925 lebt er als freier Schriftsteller. 1922 tritt er der fortschrittlichen Künstlervereinigung „Devetsil" bei; er wird in den folgenden Jahren der größte Repräsentant des tschechischen Poetismus. Seit 1924 ist er Mitglied der KPT sch, seine politische Tätigkeit ist besonders in den dreißiger Jahren sehr ausgeprägt — er arbeitet im Solidaritätsaus- schuß für die streikenden Bergarbeiter, den für sein Buch „Adieu und Tüchelchen" erhaltenen Staatspreis spendet er ;° zugunsten der antifaschistischen Emigranten. Er beteiligt sich an allen Aktionen der linksorientierten künstlerischen Avantgarde. 1933 macht er seine erste große Auslandsreise nach Frankreich und Italien. 1934 gründet er die tschechische surrealistische Gruppe. Im selben Jahr ist er Mitglied der tschechoslowakischen Delegation auf dem 1. Sowjetischen Schriftstellerkongreß in Moskau. Er nimmt 1935 an dem Internationalen Kongreß für die Verteidigung der Kultur in Paris teil. Im Frühling 1938 löst er die tschechische surrealistische Gruppe wegen trotzkistischer Ansichten vieler Mitglieder auf. Bald darauf ist er wieder in Paris — auf dem antifaschistischen Künstlerkongreß. In der Okkupationszeit lebt er teilweise in Prag, teilweise in Brno. Gleich nach dem Krieg nimmt er mit großem Eifer am kulturellen und politischen Leben teil. Im Informationsministerium betreut er die Abteilung Film. 1947 reist er als Mitglied der ,ersten tschechoslowakischen Schriftstellerdelegation in die Sowjetunion. Die Eindrücke dieser Reise findet man in dem Buch „Velikft orloj" (Die große Turmuhr). 1950 entsteht sein in viele Sprachen übersetztes Gedicht „Ich singe den Frieden", für das er 1953 mit der goldenen Medaille des Weltfriedensrates ausgezeichnet wird. 1950 erkrankt er
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gutes Exemplar, ordentlich,

Artikelnummer: B00069585
Verlag:
Leipzig : Reclam
broschiert,
Artikelnummer:
B00069585
Gewicht:
400 gr