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Zerstörte Kunst aus Braunschweigs Gotteshäusern : Innenstadtkirchen und Kapellen vor und nach 1944 / Wolfgang A. Jünke. [Hrsg. vom Ev.-Luth. Stadtkirchenverband und Propstei Braunschweig]

Gewicht: 1.9 kg

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  • Umfang/Format: 279 Seiten : ?berweiterte Illustrationen ; 24 cm
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: fester Pappeinband : DM 29.80 3-86147-001-2 fester Pappeinband : DM 29.80
  • Sachgebiet: Bildende Kunst ; 12 Christliche Religion

Inhaltsverzeichnis
St Ägidien    17
St_ Andreas    31
Antonii u. Christopherikapelle    80
Bartholomäus    85
Brüdern - St. Ulrici    95
Domkirche St. Blasii    121
St Elisabethkapelle    158
St_ Jakobkapelle    166
St_ Katharinen    170
Kreuzklosterkirche    187
St_ Leonhardkapelle    191
St. Magni    195
St_ Maria Magdalenen Kapelle    214
St_ Martini    223
St_ Michaelis    241
St_ Nikolai    244
St_ Petri    258
Synagoge    275


Zum Geleit
Ist wirklich schon alles gesagt?
"Die Kirchturmspitzen glühten in der Dunkelheit wie überdimensionale Kerzen in der Nacht!" So berichtet eine Zeitzeugin von jenem Braunschweiger Morgen. Der Kirchturm, der sonst ein Symbol der Hoffnung, der Einladung zum Gottesdienst, Besinnung ist, wurde zur Zielangabe der todbringenden Bombenwürfe! Braunschweig teilte damit das Schicksal vieler deutscher Städte. Allerdings vor den deutschen Städten erlebten die Menschen in Warschau, Rotterdam, London oder Coventry den Wahnsinn des Luftkrieges unter deutschen Bomben! Wir haben uns inzwischen an diese Berichte gewöhnt, auch an die hohe Zahl der Toten. Viele der Überlebenden haben diese schlimme Zeit, die Schrecken und Schmerzen, ganz bewußt verdrängt. Andere werden immer noch in ihren Träumen aufgeschreckt, weil der Teer auf den Straßen aufweichte und brannte, der Feuerregen überall niederging, die Flugzeuge pausenlos über die Dächer flogen! Menschen waren eingeschlossen in Bunkern, teilweise sind sie darin erstickt. Die grenzenlose Verwüstung wurde beim Herauskommen aus den Kellern erblickt. 'Es dauerte nur 40 Minuten, da lag Braunschweig in Schutt und Asche," berichtet ein Augenzeuge. "Wir fühlten uns ständig gejagt, wir waren übermüdet und erschöpft, wir haben alles verloren, nur die nackte Haut haben wir gerettet," so berichtet ein anderer.
Aber immer wieder höre ich: "Es ist doch nun wirklich schon alles gesagt worden." Und dann wird aufgezählt: Krieg darf nach Gottes Willen nicht sein! Und wenn überhaupt: die Rache bleibe Gott vorbehalten! Es gelte nach wie vor der Satz aus der Bergpredigt: "Wer dich auf die rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere hin, und dem, der deinen Rock nehmen will, dem laß' auch den Mantel, und wer dich nötigt, eine Meile weit zu gehen, mit dem gehe zwei" (Matthäus 5,39-41). Immer wieder ist das Gebot des Alten Testament4s genannt worden: 'Du sollst nicht töten!" (2.Mose 20,13) Immer wieder wurden die Worte Jesu wiederholt: 'Alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. " (Matthäus 26, 52-54) Aber haben wir aus dem immer wieder Gesagten genügend für die Wirklichkeit gelernt? In auffälliger Weise und Häufigkeit kommen heute wieder Argumente "vom gerechten Krieg" hoch, oftmals verschlüsselt, wenn es um die Verteidigung anderer geht, aber die eigene gemeint ist'
 

Jünke, Wolfgang A. (Mitwirkender)

gutes Exemplar, ordentlich,

Artikelnummer: B00069944
Verlag:
Gross Oesingen : Luth. Buchh. Harms
Artikelnummer:
B00069944
Gewicht:
1900 gr