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Paul Uwe Dreyer : Gemälde 1963 - 1981 ; Kunstmuseum Hannover mit Sammlung Sprengel, 20. September - 8. November 1981 ; Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, 27. Februar - 4. April 1982 / [Red. d. Katalogs: Kunstmuseum Hannover mit Sammlung Spr

Gewicht: 0.4 kg

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inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
  • Umfang/Format: 110 Seiten : ?berwiegend Illustrationen (z.T. farbige) ; 28 cm
  • Anmerkungen: Status nach VGG: vergriffen
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: (Pr. nicht mitget.)
  • Sachgebiet: Malerei

Die Ausstellung Paul Uwe Dreyer im Kunstmuseum Hannover mit Sammlung Sprengel und anschließend im Wilhelm-HackMuseum Ludwigshafen gilt einem Künstler, der in der jüngeren Generation das Prinzip der Geometrie und das Prinzip des konkreten Bildentwurfes in völlig eigenständiger Weise mit den Prinzipien der Farbe und der Malerei verbindet.
Paul Uwe Dreyer steht insofern in der Tradition des »Rechten Winkels« der zwanziger und dreißiger Jahre und er sprengt diese Tradition zugleich. Der 1939 in Osnabrück geborene Maler konnte noch Verbindung zu dem - ebenfalls in Osnabrück geborenen - Friedrich Vordemberge-Gildewart 1899-1962) finden. Fragen nach der Kontinuität, auch nach landsmannschaftlicher Übereinstimmung drängen sich auf.
Der Einsatz der Farbe, die malerische Gestaltung, die von der Phantasie getragene Bilderfindung indessen weisen Dreyers Kunst innerhalb der verpflichtenden historischen Leitlinien einen besonderen und persönlichen Standort zu. In dem konsequent verfolgten Wechselspiel von Farbe und Form - der farbigen Form -, von konstruktiver Logik und emotionalem Ausdruck hat Paul Jwe Dreyer seine eigene »Handschrift« gefunden. Das gilt in übertragenem Sinne auch für das bildnerische Schaffen und Denken in den von Dreyer bevorzugten Sequenzen. Diese Sequenzen stehen folgerichtig im Mittelpunkt der Ausstellung.
Die Ausstellung in Hannover und in Ludwigshafen gewinnt ihre Legitimation einerseits im »Abstrakten Kabinett« von El Liss-lzky hier, andererseits im Schwerpunkt der (Kunst des Konstruktivismus der Sammlung Hack dort. Die Konfrontation der Werke von Paul Uwe Dreyer mit den Werken der von _-s bereits als »klassisch« empfundenen
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älteren Generation wird in Hannover und in Ludwigshafen ebenso unterschiedliche wie - auch deshalb - aufschlußreiche Einsichten und Erkenntnisse bringen.
Die beiden Veranstalter haben an dieser Stelle allen denen herzlich zu danken, die an der Verwirklichung der Ausstellung teilhatten. Der Dank gilt einerseits den zahlreichen Leihgebern, die sich um der Sache willen für längere Zeit von ihren Bildern getrennt haben. Der Dank gilt andererseits denen, die die Ausstellung selbst erarbeitet, den Katalog gestaltet und die verschiedenen Textbeiträge beigesteuert haben.
Zu allererst ist dem Künstler Dank zu sagen. Sein Engagement bot die Voraussetzung zum Gelingen der Ausstellung. Der Dank richtet sich weiter an Herrn Dr. Bernd Rau, dem die gesamte Vorbereitung der Ausstellung und die Redaktion des Kataloges oblagen. Frau Judith Grieshaber und Herrn Professor Manfred Kröplien gebührt der Dank für die graphische Gestaltung, die typographische Einrichtung und die Drucklegung des Kataloges.
Dank ist schließlich und nicht zuletzt dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst auszusprechen. Allein durch die Gewährung eines namhaften Zuschusses konnte der Katalog in der vorliegenden Form herausgebracht werden und zugleich als Oeuvreverzeichnis des malerischen Werkes von Paul Uwe Dreyer über die begrenzte Ausstellungsdauer hinaus Gültigkeit erlangen.
Joachim Büchner Manfred Fath
 

neuwertig, sehr gut erhalten

Artikelnummer: B00069755
Verlag:
Hannover : Kunstmuseum Hannover mit Sammlung Sprengel
broschiert,
Artikelnummer:
B00069755
Gewicht:
400 gr