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Matthäus Daniel Pöppelmann : der Architekt des Dresdner Zwingers ; zur Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und des Westfälischen Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Münster in Herford, Daniel-Pöppelmann-Haus, und Mü

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  • Umfang/Format: 301 Seiten : 235 Illustrationen, graph. Darst. u. Kt. ; 31 cm
  • Anmerkungen: Lizenz d. Seemann-Verlag Leipzig. - Literaturverz. Seiten 284 - 295
  • Erscheinungsjahr: 1990

Dieses Buch über Matthäus Daniel Pöppelmann, den Architekten des Dresdner Zwingers und einen. der genialsten Baumeister des Barocks, ist eine Gemeinschaftsleistung von mehr als 20 Autoren; es entstand gleichzeitig mit dem Katalog der Dresdner Pöppelmann-Ausstellung des Jahres 1987. Ein von der Technischen Universität Dresden, Sektion Architektur, Bereich Theorie und Geschichte der Architektur, ebenfalls 1987 veranstaltetes Kolloquium zu Fragen der barocken Baukunst in Dresden, das, wie die Ausstellung, dem 250. Todestag und dem 325. Geburtstag Pöppelmanns gewidmet war, brachte weitere Einsichten. Ausstellungskatalog, Materialien des Kolloquiums und vorliegender Tafelband ergänzen sich also.
Durch die Vielzahl der Autoren aus unterschiedlichen Bereichen, vor allem aus dem Institut für Denkmalpflege, Arbeitsstelle Dresden, der Technischen Universität Dresden, dem Staatsarchiv Dresden und aus den Staatlichen Kunstsammlungen. Dresden, die während der Vorbereitung von Ausstellung und Kolloquium Probleme erörtern und Meinungen austauschen konnten, ist eine differenzierte und in mancher Hinsicht neue Betrachtung der barocken Baukunst in Sachsen erreicht worden, besonders was Pöppelmanns Anteil an den architektonischen Leistungen dieser Zeit betrifft, aber auch im Hinblick auf einzelne Bauten.
Es sei hier nur erwähnt, daß alle Autoren sich dankbar der Arbeit früherer Forscher bedient und im einzelnen jeweils dargelegt haben, wo sie auf älteren Studien aufbauen und wo sie neue Ergebnisse einbringen konnten. Das Literaturverzeichnis läßt die Breite der wissenschaftlichen Beschäftigung mit sächsischem Barock ahnen; besonders die letzten Jahre haben auf diesem Gebiet neue Impulse gebracht, Kataloge, Aufsätze und Bücher entstehen sehen. Sollen Namen genannt werden, so muß man die frühen Publikationen von Hermann Hettner und Cornelius Gurlitt erwähnen, dann von Bruno Alfred Döring und Hubert Georg Ermisch sprechen, aus jüngerer Zeit Eberhard Hempel und Walter Hentschel, Gerhard Franz und Sigfried Asche hervorheben, ganz besonders aber Hermann Heckmann, dessen Veröffentlichungen die Pöppelmann-Forschung seit 1954 geprägt haben.
In dieser langen Reihe von Arbeiten soll das vorliegende Buch seinen Platz finden. Es stellt sich eine doppelte Aufgabe, die aus der Entstehung im Zusammenhang mit der Ausstellung, aber auch aus Absichten von Verlag und Herausgeber zu erklären ist: Wissensvermittlung und Einstimmung auf das Erlebnis barocker Kunst. Letzterem dient — neben den Abbildungen — besonders das einleitende Kapitel, das mit Leben und Werk, mit Ruhm und Nachruhm Pöppelmanns, aber auch mit barocker Kunst in Dresden ganz allgemein bekanntmacht, und das sich einerseits als besonderer Beitrag, andererseits als Hinführung zu den Sachkapiteln versteht; denn tatsächlich müssen sich Erlebnis und Wissen durchdringen und steigern, soll das barocke Erbe seinen Platz als unverzichtbar.er Bestandteil im Kulturbewußt-
sein der Gegenwart behaupten.    Harald Marx
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Marx, Harald (Herausgeber), Pöppelmann, Matthäus Daniel Illustrationen

gutes Exemplar, ordentlich

Artikelnummer: L00029165
Verlag:
Münster : Westfäl. Landesmuseum für Kunst u. Kulturgeschichte
Das Buch wiegt über zwei Kilo und kann nur als Paket versendet werden (8.90¤ innerhalb Deutschland)
Artikelnummer:
L00029165
Gewicht:
2900 gr