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Van Gogh - die Pariser Selbstbildnisse : [zur Ausstellung "Van Gogh - Die Pariser Selbstbildnisse", vom 17. März bis 28. Mai 1995 in der Hamburger Kunsthalle] / [hrsg. von Uwe M. Schneede. Der Text von Evert van Uitert wurde von Rolf Erdo

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Hamburg : Hamburger Kunsthalle Zeitliche Einordnung Erscheinungsdatum: 1995 Umfang/Format 131 S. : zahlr. Ill. ; 29 cm ISBN/Einband/Preis 978-3-7757-0554-7 Pp.
3-7757-0554-6 Pp.

Dank Zwei entscheidende Jahre verbrachte Vincent van Gogh in Paris. Er kam aus dem Norden, aus Brabant und Flandern, tauchte in Paris in die lebhafte Welt der Kunst ein und ging dann in den Süden, nach Arles, und damit wieder in die Einsamkeit.
29 seiner insgesamt etwa 35 Selbstbildnisse schuf er in der Pariser Zeit. Weil er sich kein Modell leisten konnte, machte er seine Farb- und Formexperimente am eigenen Bild. Darin verarbeitete er die Eindrücke aus der aktuellen Pariser Kunst. In diesen Selbstbildnissen vollzog sich exemplarisch der-Übergang von der Tradition zur Moderne.
Wenn wir jetzt in der glücklichen Lage sind, die meisten der in Paris entstandenen Selbstbildnisse auszustellen, so ist das in erster Linie dem Van Gogh Museum Amsterdam zu verdanken, das allein 18 dieser Werke beherbergt. Fünf auch rückseitig bemalte wurden kürzlich in Amsterdam so montiert, daß jetzt gleichermaßen die Vorder- und die Rückseiten sichtbar sind.
Ich danke von Herzen der Vincent van Gogh Stichring und Ronald de Leeuw, dem Direktor des Van Gogh Museums in Amsterdam, für die überaus großzügig gewährten Leihgaben, und ich danke Andreas Blühm und Louis van Tilborgh vom Van Gogh Museum für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.
Mein Dank gilt aber auch den anderen Leihgebern für das verständnisvolle Entgegenkommen sowie dem in Amsterdam lehrenden van Gogh-Spezialisten Evert van Uitert für seinen interessanten Katalogbeitrag. Der Henschel Verlag in Berlin hat uns freundlicherweise den Abdruck einiger Briefe van Goghs und anderer Dokumente gestattet.
Diese Gruppe von Pariser Selbstbildnissen wird nun zum erstenmal in solchem Umfang außerhalb der Niederlande gezeigt. In Hamburg waren Werke van Goghs nur selten zu sehen: 1905 in der Galerie Paul Cassirer am Neuen Jungfernstieg (mit immerhin 54 Werken eine der ersten größeren Ausstellungen des Malers), 1929 im Kunstverein (159 Werke) und 1963 in Hans Plattes Eröffnungsausstellung des neuen Kunstvereins-Gebäudes »Wegbereiter der modernen Malerei. Cdzanne, Gauguin, van Gogh, Seurat«.
Bei dieser Gelegenheit wurde in Hamburg der Ankauf von van Goghs Gemälde Der Garten Daubignys durch die Kunsthalle gefordert — wie man weiß: vergeblich. Weiterhin gibt es keinen van Gogh in Hamburg. Die Kunsthalle verfügt aber über Werke von Künstlern, die van Gogh schätzte, als er nach Paris kam — Corot, Daubigny, Duprd, Millet —, und von Künstlern, die er dann in Paris kennen- und schätzen lernte: Degas, Guillaumin, Pissarro, Sisley, Toulouse-Lautrec. Sie sind jetzt für die Dauer der Ausstellung den Selbstbildnissen zugeordnet.
Uwe M. Schneede
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Schneede, Uwe M. (Herausgeber) Gogh, Vincent van (Illustrator)


neuwertig, sehr gut erhalten

Artikelnummer: B00069775
Verlag:
Ausstellung Van Gogh - Die Pariser Selbstbildnisse (1995 : Hamburg) (Herausgebendes Organ) Hamburger Kunsthalle (Herausgebendes Organ)
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
B00069775
Gewicht:
900 gr