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Schrecken und Hoffnung : Künstler sehen Frieden u. Krieg: e. gemeinsame Ausstellung d. Dt. Bank AG... u.d. Ministerium für Kultur d. UdSSR, Moskau ; Hamburger Kunsthalle, 1.10.1987 - 15.11.1987 ; Münchner Stadtmuseum, 10.12.1987 - 31.1.198

Gewicht: 1.9 kg

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  • Umfang/Format: 383 Seiten : zahlreiche Illustrationen (z.T. farbige) ; 30 cm
  • Anmerkungen: Literaturverz. Seiten 363 - 382 Status nach VGG: vergriffen
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: (Pr. nicht mitget.)
  • Sachgebiet: Bildende Kunst ; 2403 Bildende Kunst, Baukunst

Was in dieser Ausstellung zum ersten Mal versucht wird, sollte kein Einzelfall bleiben. Ausstellungen, die internationaler Zusammenarbeit ihr Entstehen verdanken, gehören heute zu den Fixpunkten auf der weltweiten Landkarte des Kulturtourismus (oder was sich dafür hält), doch in der Regel sind sie herausragenden Persönlichkeiten oder überregionalen Kunstströmungen gewidmet, feiern Dynastien oder politische Jahrestage. Unser Vorhaben setzt bewußt nicht auf konvergierende oder sich wechselseitig befruchtende Energien im kunsthistorischen Raum, sondern auf zwei Themenbereiche, die sich nicht trennen lassen von nationalen und gesellschaftlichen Bewußtseinsprozessen, welche das Umdenken ebenso einschließen wie das Beharren, die Hybris ebenso wie die Katastrophe. Krieg und Frieden sind heikle Themen. Wer sie aus der Sicht von Künstlern darstellen will, deren Völker lange Zeit die Herausforderungen und Wechselfälle der räumlichen Nachbarschaft zu tragen hatten, betritt viele Tabuzonen und muß den behutsamen Umgang mit Empfindlichkeiten, Vorbehalten und Ressentiments lernen. Gleichwohl ist gerade dieses Terrain mit Erwartungen und Hoffnungen besetzt. Dazu hat Bundespräsident Richard von Weizsäcker vor kurzem in Moskau das Entscheidende gesagt:
„Wenn wir uns die Fähigkeit zu einem Blick in die historische Dimension bewahren, wenn wir in die weitere Zukunft zu sehen vermögen, dann spüren wir, daß das, was uns trennt, an Bedeutung verlieren wird und das, was wir nur gemeinsam meistern können, stetig an Bedeutung gewinnt."
Dieses Wort stellt die globale Besuchsdiplomatie unter das Gebot der moralischen Verpflichtung, zugleich gibt es der viel beschworenen gemeinsamen Verantwortung im Blick auf die gemeinsame Zukunft ein konkretes Ziel.
Dem Wissen um diese Gemeinsamkeit ist die Idee zu dieser Ausstellung entsprungen. Wie es dazu kam und wer daran beteiligt war, wird im Grußwort von Dr. F. Wilhelm Christians dargestellt. Glasnost und Perestroika waren damals noch nicht in aller Munde. Das nun vorliegende Ausstellungsergebnis ist nicht die schnell eingebrachte Ernte der „Umgestaltung", sondern ging diesem Prozeß parallel, wenn nicht gar voraus. Wie wenig von bürokratischen Vorbehalten belastet sich unsere Arbeit anließ, geht daraus hervor, daß die beiden Auswahlkommissionen bereits tief in der Erforschung und Sichtung des Materials steckten, als erst die vertraglichen Rahmenbedingungen zu Papier gebracht wurden. Das Auswahlverfahren kann man mit
 

Hofmann, Werner (Herausgeber)

gutes Exemplar, ordentlich,

Artikelnummer: B00069709
Verlag:
Hamburg : Hamburger Kunsthalle [u.a.]
Artikelnummer:
B00069709
Gewicht:
1900 gr