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Markus Lüpertz : Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München, 11. Juli bis 14. September 1997 ; Von-der-Heydt-Museum Wuppertal in der Kunsthalle im Haus der Jugend Barmen, 28. September bis 9. November 1997 / hrsg. von Siegfried Gohr

Gewicht: 1.9 kg

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inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
  • Umfang/Format: 237 Seiten : Illustrationen ; 32 cm
  • Anmerkungen: Literaturverz. Seiten 225 - 237
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: fester Pappeinband 3-7774-7570-X fester Pappeinband
  • Sachgebiet: Bildende Kunst

Vorwort
Das Ende der Malerei wurde seit dem Beginn der Moderne mehrfach ausgerufen. Auch als Markus Lüpertz um 1960 die ersten Werke schuf, in denen seine eigene Haltung zu erkennen war, verbreitete sich die Meinung, daß die Malerei überlebt und überholt sei von neuen Strategien der Kunst, die ihre Grenzen immer mehr zu erweitern strebte und sich im Alltag der Gesellschaft zu verlieren oder kritisch aufzulösen schien. Gegen diesen Zeitgeist hielt Lüpertz an seinem Metier der Malerei fest und schuf eine kraftvolle Bildwelt, die er unter das Leitwort »dithyrambisch« stellte, das er den Dionysos-Dichtungen Friedrich Nietzsches entnahm. Unter der Devise dieses poetischen Programmes fand er einen Weg aus der damals übermächtigen Abstraktion. Von heute aus läßt sich ein Werk überblicken, das in seinen überraschenden Wendungen auf Zeitstimmungen subtil reagiert, ohne ihnen modischen Ausdruck zu verleihen. Denn Lüpertz hält trotz aller Gegenwärtigkeit und Geistesgegenwart seines Schaffens an archaisch-kraftvollen Formulierungen fest, die an den Grundbestand menschlicher Gefühle rühren. Die Zweifel der Moderne an der Tradition, an der Malerei und an der Rolle des Künstlers nimmt Lüpertz als einen andauernden spürbaren Zwiespalt in seine Bildkonstruktion hinein, um in der Malerei Widersprüchliches zu verbinden.
Die Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung zeigt die wesentlichen Stationen des CEuvres anhand von Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen. Der stetige Fluß der Erfindung ist ebenso nachzuvollziehen wie die intensive Untersuchung einzelner Motive oder Formen, die Lüpertz aus dem Fundus der Malereigeschichte nimmt und mit der Legitimität von heute versieht.
Die Ausstellung wurde möglich durch die großzügige Bereitschaft der Leihgeber, uns ihre Werke anzuvertrauen. Dafür danken wir herzlich. Der Künstler selbst hat das Unternehmen von Beginn an mit Rat und Tat unterstützt.
Siegfried Gohr hat die Konzeption für Ausstellung und Katalog erarbeitet und den einführenden Text geschrieben. Die Galerie Michael Werner in köln hat in vielfacher Weise geholfen, die Ausstellung in der gewünschten Form zu realisieren. Ihnen allen gilt unser aufrichtiger Dank. Der Katalog wurde im Hirmer Verlag mit der bewährten Sorgfalt erstellt.
KUNSTHALLE    Von der Heydt-Museum
der Hypo-Kulturstiftung    Wuppertal
München
9
 

Lüpertz, Markus (Illustrator), Gohr, Siegfried (Herausgeber)

gutes Exemplar, ordentlich

Artikelnummer: B00069706
Verlag:
München : Kunsthalle der Hypo--Kulturstiftung
Artikelnummer:
B00069706
Gewicht:
1900 gr