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Malerei, Zeichnungen ; Dresden, Pretiosensaal (Schloß), 23. Juli bis 27. August 1978

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35 Seiten,

Die Eigenart des Malers Manfred Schubert ist im buchstäblichen Sinne des Wortes — merkwürdig, denn im Malwerk dieses nun bald fünfzigjährigen Künstlers gibt es offensichtlich keine spannungsvolle Entwicklung, sondern mehr eine stetige Reifung. Das scheint vorerst paradox formuliert zu sein. Aber der vermeintliche Widersinn löst sich schnell auf, da Manfred Schubert als Künstler Realist ist, und zwar ganz aus dem Geiste Gustave Courbets, nach dem »die
Malerei    eine ausschließlich körperliche Sprache
hat, die aus den wahrnehmbaren Objekten be. steht«.
Manfred Schubert zeichnet ständig das, was er sieht, und was er so aufgezeichnet hat, fügt er zu einer malerischen Komposition, deren Thema zumeist dem Alltag verpflichtet bleibt. Doch ist das so gefundene Bild keineswegs •Genremalerei«, sondern der Alltag wird vom Maler zum Sinnbild gefügt. Hierfür sorgen nicht allein das von ihm eigenwillig gewählte Sujet oder die szenische Anordnung auf der Leinwand, sondern ebenso die Farben.
 

gutes Exemplar, ordentlich

Artikelnummer: B00062557
Verlag:
Verband Bildender Künstler der DDR. Bezirk. Dresden, Dresden. Bezirk. Sekretariat für Kunstausstellungen
Heft
Artikelnummer:
B00062557
Gewicht:
400 gr