- Umfang/Format: 211 Seiten : zahlreiche Illustrationen ; 30 cm
- Einbandart und Originalverkaufspreis: Gewebe : DM 98.00 3-7913-1210-3 Gewebe : DM 98.00
- Sachgebiet: Bildende Kunst
Herausgegeben von Manfred Fath
und Stefan Germer
Mit Beiträgen von
Hans Becker, Stefan Germer, John House,
Douglas Johnson, Barbara Lange,
John Leighton, Konrad Ratz, Julict Wilson-Bareau
und Michael F. Zimmermann
212 Seiten mit 144 Abbildungen,
davon 32 in Farbe
»Du hältst mich wohl für einen Historienmaler« soll Manet ausgerufen haben, als ein Freund ihn aufforderte, ein nur skizzenhaft angelegtes Blatt zu Ende zu führen. Ob wahr oder erfunden: die Anekdote bringt Manets Umgang mit Geschichte auf den Punkt. Der Forderung nach Vollständigkeit und Akkuratesse stellte er das künstlerische Prinzip des »Unvollendeten« entgegen. Sein Plädoyer richtete sich vor" allem gegen die gängige Auffassung von Historienmalerei. Mitte des
19 Jahrhunderts hatte diese Gattung der Malerei sich überlebt: Statt Glorifikation des Vergangenen war eine Stellungnahme zu den Ereignissen der eigenen Zeit gefordert. Mit seinem Bildzyklus zur Hinrichtung des mexikanischen Kaisers Maximilian leitete Manet die Transformation der Historienmalerei ein.
Die Bilder dieser Ausgabe zeigen Manet als kritischen Kommentator des Zeitgeschehens und zugleich als Schöpfer einer neuen Form der Malerei. Die Beiträge beleuchten den Zusammenhang zwischep Kunst, Politik und Zensur in Frankreich um die Jahrhundertmitte aus unterschiedlicher Sicht. Sie sind reich mit Dokumentations- und Vergleichsabbildungen versehen.
Manet, Edouard (Illustrator), Fath, Manfred (Herausgeber), Becker, Hans (Mitwirkender)
neuwertig, sehr gut erhalten
- Verlag:
- München : Prestel
- Artikelnummer:
- B00069653
- Gewicht:
- 1900 gr