100 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, 8°, kartoniert.
EINFÜHRUNG
Als 1990 der von Thomas Gädeke bearbeitete erste Teil des Bestandskataloges der Werke von Christian Rohlfs erschien, stellte er mit dem älteren Bestand zwölf neu erworbene Gemälde, Gouachen, Zeichnungen und Holzschnitte vor. Es war vor zwei Jahren kaum zu erwarten, daß die Bemühungen des Landesmuseums, die Kunst des nach Emil Nolde bedeutendsten modernen Malers Schleswig-Holsteins zu sammeln, sich in nur zwei weiteren Jahren so gewichtig erweitert darstellen ließe. Ohne die freundschaftliche Hilfe von Herrn Prof. Dr. Paul Vogt wäre dieses Resultat nicht zu erreichen gewesen. Der Ankauf von 61 Zeichnungen und Aquarellen durch die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein aus dem Nachlaß von Helene Rohlfs, der 1990 im Alter von 98 Jahren verstorbenen Frau des Künstlers, gab der Gottorfer Sammlung 1991 einen neuen Stellenwert. Es folgte im gleichen Jahr die Schenkung zahlreicher weiterer Blätter, von Holz-und Linolschnitten, Holzstöcken und Linolschnittplatten, eines Gemäldes und zweier plastischer Arbeiten durch Herrn Professor Vogt.
Im Frühjahr erweiterte sich der Bestand abermals, dieses Mal durch das Gemälde „Junge Fichten" von 1917. Es gehört zu der im Landesmuseum befindlichen Stiftung Horn und nimmt durch seine Modernität im Werk von Rohlfs einen ebenso ungewöhnlichen Platz ein wie der „Blaue Kopf" von 1920, der ebenfalls Bestandteil der Stiftung Horn ist, wie das hier vorgestellte Gemälde „Hagar in der Wüste" aus dem Jahre 1921.
gutes Exemplar, nur kleine Lesespuren, ein Knick vorn am Einband
- Verlag:
- Hamburg, 1992.
- Artikelnummer:
- B00030990
- Gewicht:
- 400 gr