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Cézanne, Gemälde : [zur Ausstellung in der Kunsthalle Tübingen, (16. Januar - 2. Mai 1993)] / Götz Adriani. Mit einem Beitr. zur Rezeptionsgeschichte von Walter Feilchenfeldt

Gewicht: 0.4 kg

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  • Ausgabe: Unver?nd. Studienausg. des 1993 erschienenen Katalogbuches, 1. Auflage
  • Umfang/Format: 316 Seiten : zahlreiche Illustrationen ; 25 cm
  • Anmerkungen: Literaturverz. und Ausstellungskataloge Seiten 282 - 288
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: kartoniert : EUR 16.80 3-8321-7161-4 kartoniert : EUR 16.80
  • Sachgebiet: Bildende Kunst

Vorwort

Die Ausstellung der Gemälde Cezannes in der Kunsthalle Tübingen beendet eine Ausstellungsreihe, die 1978 erstmals in einem ausführlichen Überblick das zeichnerische Werk des Künstlers vorstellte und 1982 umfassend auf dessen Aquarellkunst aufmerksam machte. Mit 97 Exponaten bietet auch die Gemäldeausstellung einen Umfang, wie er in dieser Fülle (außer in der Pariser Retrospektive von 1936) noch nirgends zu sehen war. Daß die drei Tübinger Cezanne-Ausstellungen der Zeichnungen, der Aquarelle und nun der Gemälde - die einzigen in Deutschland erarbeiteten Retrospektiven darstellen (lediglich 1956 wurde in München und Köln eine von Den Haag und Zürich übernommene Cezanne-Ausstellung gezeigt), ist um so erstaunlicher im Hinblick darauf, daß gerade die deutsche Cezanne-Rezeption dank mutiger Museumsdirektoren, Händler und Sammler schon sehr früh einsetzte. Es sei nur daran erinnert, daß die Nationalgalerie in Berlin als erstes Museum bereits 1897 ein Gemälde von Cezanne ankaufte, daß sich der Berliner Kunsthändler Paul Cassirer seit der Jahrhundertwende mit Erfolg dem französischen Künstler widmete und Julius Meier-Graefe 1910 in München die erste monographische Studie veröffentlichen konntee
Abgesehen davon, daß die Malerei Cezannes aktuell erscheint wie eh und je, gibt es keinen äußeren Anlaß - wie etwa eine besondere Jahrestagsverpflichtung - für das von uns gemeinsam konzipierte und organisierte Ausstellungsvorhabene In den letzten Jahren und Jahrzehnten waren in Amerika, England und der Schweiz Ausstellungen zu sehen, die gewichtige Teilaspekte des (Euvres zeigten, so 1977 das Spätwerk Cezannes in New York oder 1988 die frühe Zeit in London. So verdienstvoll diese Unternehmungen waren, laufen sie doch Gefahr, die grandiose Einheit des Cezanneschen Euvres periodisch oder mich thematisch zu zerstückeln; sie verhindern die Zusammenschau einer weiten, über vier Jahrzehnte währenden Wegstrecke, die aus verschiedensten Faktoren ihre Prämissen und Konsequenzen zoge Das Anliegen der Tübinger Ausstellung ist es, anhand von Hauptwerken und besonders markanten Werkreihen, die großenteils noch niemals in Deutschland zu sehen waren, einen Entwicklungsprozeß nachzuvollziehen, der von 1866 bis 1906 reichte und die bildnerischen Erkenntnisse der Moderne wesentlich bestimmt hat. Bei der Zusammenstellung der Leihgaben spielten neben den qualitativen Kriterien auch die quantitativen in jenem Sinne eine Rolle, daß sie die im Gesamtwerk vorgegebenen Relationen zwischen den einzelnen Bildgattungen, das heißt zwischen Landschaften, Porträts, Stilleben und Figurenbildern, sehr genau auch in der Ausstellung wider-
 

Adriani, Götz (Mitwirkender), Cézanne, Paul (Illustrator)

gutes Exemplar, ordentlich,

Artikelnummer: B00064747
Verlag:
Köln : DuMont-Literatur-und-Kunst-Verl.
broschiert,
Artikelnummer:
B00064747
Gewicht:
400 gr