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Leipziger Stadtbibliothek : historische Ansichten, Kostbarkeiten und Raritäten / Leipziger Städtische Bibliotheken ; Verein zur Förderung der Leipziger Stadtbibliothek e.V. [Texte: Christel Foerster ; Hans-Christian Mannschatz. Red.: Erika

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  • Ausgabe: 1. Auflage
  • Umfang/Format: 31 Seiten : zahlreiche Illustrationen, ?berwiegend Illustrationen (1 farbige) ; 22 cm
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: kartoniert 3-86061-005-8 kartoniert
  • Sachgebiet: Schrift, Buch, Bibliothek, Information und Dokumentation

IM MORGENGRAUEN DES 4. DEZEMBER 1943, ZWISCHEN 3.30 UND 4.30 UHR, erlitt Leipzig einen Luftangriff der Alliierten, den schwersten, den die Stadt im zweiten Weltkrieg erlebte. In drei Wellen kam der Angriff, von Süden her. Aus 400 britischen Kampfflugzeugen flogen etwa 900 Sprengbomben, 90 000 Stabbrandbomben, über 17 000 Phosphorbomben und 18 Minenbomben auf Leipzig. Die Stadt brannte lichterloh. Der von Deutschland ausgegangene Krieg war nun auch in Deutschlands damals fünftgrößte Stadt zurückgekehrt.
Mindestens 1717 Menschen starben in dieser einen Stunde, wahrscheinlich viel mehr. Von den 34 819 Gebäuden wurden 18 650 (53,4 %) beschädigt - davon 3350 (9,6 %) total, 5 100 (14 %) schwer und 10 200 (29,2 %) leicht.
Die Druckereien und Verlage der Ostvorstadt sanken in Trümmer, im Musikviertel das Gewandhaus und ein Teil der Universitätsbibliothek, in der Innenstadt das Hauptgebäude (Augusteum) der Universität, die Hauptpost, das Museum der bildenden Künste, ein Teil des Hauptbahnhofs, die östliche Seite der prächtigen Katharinenstraße, ehrwürdige Barockhäuser am Markt, die Große Feuerkugel (wo der junge Goethe gewohnt hatte) zwischen Universitätsstraße und Neumarkt ... 15 000 Tonnen Sprengstoff seien es gewesen, die an diesem Wintermorgen über Leipzig niedergingen.
Sie zerstörten auch das 1896 errichtete Städtische Kaufhaus und dessen 150 Jahre älteren Nordflügel - die Heimstatt der Leipziger Stadtbibliothek.
Die Geschichte der Bibliothek beginnt mit einer Stiftung des 1677 gestorbenen Advokaten und Finanzbeamten am Oberhofgericht Huldreich Groß. Er hatte »seine reichen und vielseitigen Bücherschätze« - etwa 4 000 Bände aller Wissensgebiete und auch sein Vermögen der Stadt unter der Voraussetzung hinterlassen, daß sie »zum Nutzen der studierenden Stadtjugend allhier innerhalb der Ringmauern« eine...
 

Foerster, Christel (Mitwirkender)Schneider, Erika (Herausgeber)

gutes Exemplar, ordentlich

Artikelnummer: B00069625
Verlag:
Leipzig : Leipziger Städtische Bibliotheken - Leipzig : Verein zur Förderung der Leipziger Stadtbibliothek
Artikelnummer:
B00069625
Gewicht:
400 gr