- Ausgabe: 1. Auflage
- Umfang/Format: 76 Seiten : Illustrationen, Kt. ; 11 x 15 cm
- Einbandart und Originalverkaufspreis: : DM 2.50
- Sachgebiet: Christliche Religion ; 45 Architektur ; 46 Bildende Kunst ; 04 Adressbücher, Telefonbücher
Vorwort
Ein Sprichwort sagt: Die Kirche soll im Dorf bleiben/ Das heißt: Sie gehört dahin und damit basta. Leipzig ist kein Dorf. Dennoch hat unsere Stadt viele Kirchen. Große, kleine, junge, alte, katholische und evangelische.
Die Innenstadtkirchen waren und sind Teil städtischer Strukturen. Andere Kirchen waren tatsächlich einmal Mittelpunkt eines Dorfes. Wieder andere sind mit dem etwas traurig-grauen Häusermeer in den wachsenden Arbeitergebieten gebaut worden. Wenige wurden vor etwa 5o Jahren errichtet. Drei, die katholische Propsteikirche und die St.-Martins-Kirche sowie die evangelische Pauluskirche, sind erst wenige Jahre alt und ihrerseits Zeugen des Glaubens und der Hoffnung aus der Zeit der DDR
Die Größe unserer Kirchen in der Stadt ist manchmal beängstigend. Aber, was wäre, wenn sie nicht da stünden? Es würde uns allen — Christen und Nichtchristen — etwas fehlen!
Wir brauchen nämlich große Räume zum Atmen und zum Stillwerden. Wir brauchen sie als Erinnerung dafür, daß es noch mehr gibt als unseren normalen Horizont.
Wir brauchen sie, um richtig singen und Gottesdienst feiern zu können. Wie gut, daß sie da sind. Die Kirchen. Nicht nur im Dorf, auch in der Stadt.
Johannes Richter Vorsitzender des Stadtökumenekreises Leipziger Kirchen
gutes Exemplar, ordentlich
- Verlag:
- Leipzig : Amt für Gemeindedienst bei den Kirchenbez. Leipzig-Ost und Leipzig-West, Öffentlichkeitsarbeit
- Heft
- Artikelnummer:
- B00059129
- Gewicht:
- 400 gr