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Frans Masereel : Lempertz-Contempora, 21.2. - 30.3.1985

Gewicht: 0.4 kg

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  • Umfang/Format: 108 Seiten : ?berwiegend Illustrationen (z.T. farbige) ; 22 cm
  • Anmerkungen: Status nach VGG: vergriffen
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: (Pr. nicht mitget.)
  • Sachgebiet: Bildende Kunst

EINFÜHRUNG IN LEBEN UND WERK FRANS MASEREELS
Frans Masereel, 1889 in Blankenberghe nahe Ostende geboren, gehört zu den signifikanten Vertretern des Aufbruchs der belgischen Kunst in die Moderne, dabei durch seine kosmopolitische Lebenseinstellung seine belgischen Zeitgenossen an europäischer Bedeutung übertreffend. Dies ließ vor allem Masereels graphischer Kunst im Rahmen der bedeutsamen Ausstellung von 1978 im Centre Georges Pompidou in Paris, die dem Thema „Paris — Berlin 1900 — 1933 Übereinstimmungen und Gegensätze Frankreich — Deutschland" gewidmet war, eine besondere Beachtung zuteil werden. Hatten seine belgischen Künstlerfreunde Jan Frans und Josef Cantre, Joris Minne und Henri van Straten, die sich gleich Masereel vorwiegend einer Erneuerung der Kunst des Holzschnitts verschrieben hatten — man pflegt sie einschließlich Masereel in Belgien daher auch als die „Gruppe der 5" zu bezeichnen, ohne daß eine solche Gruppierung je effektiv bestanden hätte —, nur lokale, auf Belgien begrenzte Bedeutung, blieben auch seine belgischen Malergenossen, wie beispielsweise Frits van den Berghe oder Permeke, in ihrer Wirkung vorwiegend auf Belgien beschränkt, so hat Masereels Kunst eine über die Grenzen Belgiens, ja zumindest im graphischen Bereich sogar eine über das Gebiet Mittel-Europas hinausreichende Ausstrahlung.
Zwei Komponenten kennzeichnen diese Ausstrahlung hauptsächlich: Masereels eminente zeichnerische Begabung, die nach seinem knapp einjährigen Studium an der Kunstakademie in Gent nicht nur Anerkennung durch seinen Lehrer Jean Delvin fand, sondern auch schon frühzeitig von seinen Freunden gerühmt wurde. So
beispielsweise von Stefan Zweig in der ersten Monographie über den Künstler von 1923 oder von seinem berühmten Landsmann Henry van de Velde in der Eröffnungsansprache der ersten umfassenden Retrospektive über das malerische Werk des gerade vierzigjährigen Künstlers 1929 in
Mannheim.
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gutes Exemplar, ordentlich,

Artikelnummer: B00069943
Verlag:
Köln : Lempertz-Contempora
Artikelnummer:
B00069943
Gewicht:
400 gr