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Fälschung und Forschung : Ausstellung, Museum Folkwang Essen, Oktober 1976 - Januar 1977 ; Skulpturengalerie, Staatl. Museen Preuss. Kulturbesitz Berlin, Januar - März 1977 / [Katalogbearb. Heinz Althöfer...]

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  • Ausgabe: 2. Auflage
  • Umfang/Format: 208 Seiten : Illustrationen (z.T. farbige) ; 23 cm
  • Anmerkungen: Literaturverz. Seiten 203 - 207. Status nach VGG: vergriffen
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: kartoniert : DM 38.00 3-7759-0201-5 kartoniert : DM 38.00
  • Sachgebiet: Bildende Kunst, Kunstgewerbe ; 04a Recht, Verwaltung

INHALT
Vorwort      5
Einleitung    Peter Bloch:    Fälschung und Forschung im Überblick .      7
H.-J. Fürste:    Die rechtliche Beurteilung der Kunstwerk-
fälschung      12
Antike    Norbert Kunisch:    Antikenfälschungen    17
Kat.- Nr. 1-33      20

Kunstgewerbe und Skulptur    Kat.- Nr. 34-111      45
„Frühchristlich-byzantinische" Objekte    .      45
„Mittelalterliche" Bronzen      48
Goldschmiedearbeiten      51
Elfenbein      59
Medaillons      64
Einband-Verfälschungen      70
Steinzeug      73
Glas      75
Porzellan      77
Der Händler Max Heimann      83
Bildwerke aus Holz und Stein      86
Prominente Namen      91
Skulpturen des Historismus      97
Graphik    Walter Koschatzky: Fälschung und Forschung in Zeichnung und
Graphik      129
Kat.- Nr. 112-193      140
Gemälde    Heinz Althöfer:    Kennerschaft und Wissenschaft      157
Kat.-Nr. 194-219      170
Dokumentation    Josef Riederer:    Die Erkennung von Fälschungen mit natur-
.
wissenschaftlichen Methoden      187
Inge Zacher:    Aufgaben eines zentralen Fälschungs-
archivs      199
Bernd Schälicke    Bibliographie      203
6ildnachweis      208
3
Unabhängig voneinander war an den Museen in Berlin und Essen die Idee zu einer Ausstellung „Fälschung und Forschung" herangereift. Es lag daher nahe, die Bemühungen zu vereinen und die Vorbereitungen gemeinsam in Angriff zu nehmen, deren Ergebnis zunächst im Museum Folkwang Essen und anschließend in der Skulpturengalerie der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz in Berlin gezeigt wird.
Selbstverständlich vermag eine derartige Ausstellung kein endgültiges Ergebnis zu zeitigen. Die Forschung ist im Fluß, die Fälschung nicht minder. Auch unterlag die Auswahl der Objekte einigen Beschränkungen: Nicht jeder Sammler, jedes Museum zeigt gerne gerade das, was sich bei näherer Prüfung als unecht erwies; manches spektakuläre Objekt ist zudem aus Gründen, die zu respektieren sind, noch tabu. Keinesfalls geht es uns bei dieser Ausstellung um vordergründige Sensation. Die Absicht ist, einen Bereich musealer Alltagsarbeit zu präsentieren: die Vielfalt der Probleme des Materials und der Zeitstile, die unterschiedlichen Arten der Fälschung von der Kopie in einem anderen Material bis zur pfiffigen Verfälschung eines ursprünglich authentischen Kunstwerks, dazu die kunsthistorischen und naturwissenschaftlichen Möglichkeiten der Entlarvung, aber auch das, was zwischen echter Rezeption und böswilliger Täuschung noch ungeklärt bleibt oder inzwischen rehabilitiert werden konnte.
Die Ausstellung gliedert sich in vier Komplexe, die jeweils selbständig konzipiert wurden: Antike — Kunstgewerbe und Skulptur — Graphik — Malerei. Ihnen ist eine Dokumentation naturwissenschaftlicher Untersuchungsmöglichkeiten angeschlossen, die Dr. Josef Riederer, Leiter des Rathgen- Forschungslabors, Berlin, zusammengestellt hat.
Der Katalog folgt dieser Anordnung. Über juristische Aspekte der Fälschung informiert Hans-Joachim Fürste, Verwaltungsdirektor der Staatl. Museen Preußischer Kunstbesitz, Berlin. Dr. Inge Zacher, Düsseldorf, berichtet über das Fälschungsarchiv, das sie mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufbaut. Die Bibliographie stellte Dr. Bernd Schälicke, Berlin, zusammen. Die Verfasser der Katalogtexte sind gesondert angeführt. Die Redaktion besorgte Dr. Klaus Ertz, Essen, mit Unterstützung von Frau Christa Nitze. Ihren fachlichen Rat stellten die Kollegen vom Rheinischen Landesmuseum Bpnn, Kunstmuseum Düsseldorf, Kunstgewerbemuseum Köln und vom Deutschen Ledermuseum Offenbach sowie die Herren G. Beck, Hamburg, und A. R. A. Hobson, London, liebenswürdigerweise zur Verfügung.
Ihnen allen sei hier nachdrücklich gedankt, nicht zuletzt den Leihgebern, die nicht nur Falsifikate, sondern auch authentische Stücke als Vergleichsbeispiele großzügig zur Verfügung stellten. Auch den Firmen, die uns wissenschaftliches Gerät liehen, gilt unser Dank.
Peter Bloch    Paul Vogt
5
 

Althöfer, Heinz (Mitwirkender)


gutes Exemplar, ordentlich

Artikelnummer: B00069691
Verlag:
Berlin : Haude und Spener
broschiert,
Artikelnummer:
B00069691
Gewicht:
400 gr