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Die Meisterwerke aus der Gemäldegalerie Berlin, Staatliche Museen Preussischer Kulturbesitz / Verf. d. Texte zu d. Abb.: Henning Bock... Fotos: Jörg Anders...

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  • Umfang/Format: 125 Seiten : zahlreiche Illustrationen (z.T. farbige) ; 22 cm
  • Erscheinungsjahr: 1980
  • Gesamttitel: Belser-Kunstbibliothek
  • Schlagwörter: Malerei / Bildband ; Berlin ; Museum / Einz. Orte ? Berlin ; Museum / Länder, Gebiete, Völker // Berlin // Berlin (West) ; Berlin / Museen, Sammlungen ; Berlin (West) / Museen, Sammlungen ; Malerei / Museen, Sammlungen
Einführung
DerAnspruch der Berliner Gemäldegalerie, die Geschichte der europäischen Malerei von sechs Jahrhunderten in Hauptwerken zu zeigen, kann sich im Jahr 1980 aufeine 150j ährigeTradition berufen. Am 3. August 1830 eröffnete der Kronprinz Friedrich Wilhelm feierlich das neue Museum —heute das „Alte Museum" genannt —‚ das Karl Friedrich Schinkel am Lustgarten erbaut hatte. Die im Obergeschoß ausgestellten Gemälde stammten allerdings nur zum kleineren Teil aus den königlichen Schlössern, denn die brandenburgischen Kurfürsten hatten für den Erwerb von Bildern und Skulpturen keineswegs den Aufwand getrieben, der für die Fürstenhöfe in Dresden, Braunschweig oder Kassel selbstverständlich war. Ihre Bemühungen wirkten eher bescheiden, denn Brandenburg-Preußen war ein armes Land. Die Inventare einer „Kunst-und Naturalienkammer" zählen seit 1603 alles auf, was durch materiellen Wert, Seltenheit oder Kuriosität sich auszeichnete und daher aufbewahrt wurde: Skulpturen und Bilder, Elfenbeinschnitzereien und alte Handschriften, Münzen und Medaillen, Naturalien, „historische Merkwürdigkeiten", architektonische Modelle und kunstgewerbliche Gegenstände aller Art.
Auch in der Glanzzeit Brandenburgs unter dem Großen Kurfürsten (1620-1688) änderte sich hieran nur wenig. Seine Erziehung in Holland und seine Bindung an den Hof des Statthalters Frederik Hendrik, dessen Tochter Louise Henrietta von Oranien er heiratete, hatten nachhaltig seinen Geschmack geprägt. Trotzdem scheint seine Kunstsammlung, die sich im wesentlichen auf holländische Bilder beschränkte, nicht sehr bedeutend gewesen zu sein. Genaueres wissen wir nicht. Erst 1675 und dann seit 1702 gelangte auf dem Wege der Erbschaft aus dem Hause Oranien eine große Zahl nun auch wichtiger Bilder nach Berlin. Rembrandts „Raub der Proserpina" und die soge-

gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren

Artikelnummer: B00032820
Verlag:
Stuttgart ; Zürich : Belser
Artikelnummer:
B00032820
Gewicht:
400 gr