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Christo und Jeanne-Claude Teil: 1 und 2., Die Werke in der Sammlung Würth

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  • Umfang/Format: 72 Seiten : ?berweiterte Illustrationen

Seit drei Jahren nimmt das Museum Würth mit seinen Ausstellungen im Kontext der Sammlung einen Platz in der regionalen Museumslandschaft ein. In dem neuen Sammlermuseum im Hohenlohischen wurden bisher neun Ausstellungen gezeigt, die es überregional bekannt gemacht und als Kunstort etabliert haben. Die bemerkenswerte Konstellation, die hier eine nüchterne Arbeitswelt kongenial mit zwei Museumsbereichen verbindet, trug zur gelungenen Umsetzung der Idee Reinhold Würths hei, scheinbar Gegensätzliches — Arbeit und Kultur — unter einem Dach zu vereinen. Das ungewöhnliche Konzept kann ein Grund dafür sein, daß »ganz andere Besucher« im Museum Würth zu Gast sind als in den meisten Kunstvereinen oder öffentlich-rechtlichen Museen, wie immer wieder von Künstlern und vom Kunstszenepublikum angemerkt wird. Ebenso überrascht ist man dann auch über die rund 50.00o Besucher pro Jahr (steigende Tendenz), die sich trotz der geographischen Abgelegenheit des Museums zu den Veranstaltungen hierher aufmachen. Dies mag einer von vielen Gründen für Christo und Jeanne-Claude gewesen sein, die sie dazu angeregt haben, die Inneninstallation Wrapped Moors and Stairways, and Covered Windows, Museum Würth, Künzelsau, Germany< als Projekt für das Museum Würth vorzuschlagen und dabei auch die Bereiche für die Mitarbeiter (Allgemeine Verwaltung, Cafeteria) miteinzubeziehen. So entsteht hier im Museum Würth die bisher größte Inneninstallation der beiden Künstler, die auch umfangreicher ist als es ihre früheren Projekte in Krefeld und Basel waren (Museum I Haus Lange, Krefeld, 1971, Architekturmuseum Basel, 1984).
Durch das Abkleben der Fenster wird das Innere des Museums in ein —»honigfarbenes Lieht« — so Christo und Jeanne-Claude — getaucht, der Boden und viele architektonisch hervortretende Elemente des Innenraumes (Treppen, Geländer) werden mit einem Baumwollstoff verdeckt und schaffen damit eine neue an- und ausgeglichene Atmosphäre. Bilder allerdings werden während der Dauer der Installation nicht an den Wänden zu sehen sein. Dafür wurde ein kleiner Nebenbereich des 1993 vom Bund deutscher Architekten ausgezeichneten Verwaltungsgebäudes (Architekten Siegfried Müller und Maja Djordjevic-Müller) präpariert, um die Collagen und Zeichnungen von Christo zum Projekt in Künzelsau und zu anderen Projekten im Bestand der Sammlung Würth zeigen zu können.
Inhalt
7    Wrapped Floors and Stairways and Covered Windows.
Museum Würth, Künzelsau, Germany.
12    Christo und Jeanne-Claude in Künzelsau
- Eröffnungsrede
Veröffentlichte Meinungen zum Künzelsauer Projekt in Auswahl
21 Die Kunst muß Christos Leere weichen Südwest Presse, Ulm
24 Verhüllte Böden und Treppen Deutsche Presseagentur, Stuttgart
31    Das Honiglicht herrscht nur bei Sonne    •
Heilbronner Stimme
38 Wandeln im Weichen Stuttgarter Zeitung
42 Hineingreifen ins wirkliche Leben Frankfurter Allgemeine Zeitung
49 Christos Werk wird mit Füßen getreten Südwest Presse, Ulm
 

2 Bände im Schuber

gutes Exemplar, ordentlich,

Artikelnummer: B00069716
Verlag:
Sigmaringen : Thorbecke
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
B00069716
Gewicht:
400 gr