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Bernard Schultze : im Labyrinth ; Werke von 1947 bis 1990 ; Ölbilder, Migof-Objekte, Arbeiten auf Papier ; Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Neue Meister, Albertinum 24. März - 20. Mai 1991 / [Staatliche Kunstsammlungen Dre

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  • Umfang/Format: 155 Seiten : ?berwiegend Illustrationen ; 27 cm
  • Anmerkungen: Bibliogr. B. Schultze und Literaturverz. Seiten 143 - 155 Status nach VGG: vergriffen
  • Einbandart und Originalverkaufspreis:
  • Sachgebiet: Bildende Kunst

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Bildteil    31
Verzeichnis der ausgestellten Arbeiten    133
Biographie    139
Ausstellungen    141
Bibliographie 1970-1990    143
Berichte und Abbildungen    147

 

 


Die Vorgeschichte dieser Ausstellung reicht über drei Jahrzehnte zurück. Bernard Schultzes Beziehung zu Dresden knüpfte sich durch Will Grohmann, der seit 1919 von Sachsen aus durch Wort und Tat die Moderne gefördert hatte. Wegen deren Unterdrückung in der Sowjetischen Besatzungszone entschloß er sich 1948 zur Übersiedlung nach West-Berlin. In den 1950er Jahren fand er weltweite Anerkennung als eine der großen Persönlichkeiten der Kunstkritik. Frühzeitig wandte er seine Aufmerksamkeit der Frankfurter »Quadriga« zu und faßte eine besondere Neigung zu Bernard Schultze, zu dem er bald in engeren Kontakt trat. Der Künstler nannte ihn 1956 in einem Brief »in Leben und Arbeit stets Freund und Helfender«.
In Berlin-Lankwitz trafen Grohmanns Dresdner Freunde Renate und Achim Glück - die Schwester und der Schwager von Annemarie Zilz, der Mitarbeiterin und späteren Gattin Grohmanns - oft mit Ursula und Bernard Schultze zusammen. Das 1956 dedizierte Blatt mit der Widmung »Koloriert für Reni« war die erste Arbeit Schultzes in Dresden.
1957 eröffnete Grohmann die wichtige erste Ausstellung Bernard Schultzes in Berlin in der Galerie Schüler und lud dazu auch zwei junge sächsische Künstler ein, Gerhard Altenbourg und Carifriedrich Claus, die auf anderen Wegen den Kräften des Unbewußten nachspürten und dabei zu insgeheim verwandten Ergebnissen gelangten. Mit beiden entspannen sich in den folgenden Jahren Korrespondenz und künstlerischer Austausch. Altenbourg erwarb Blätter Schultzes für seine Sammlung. Seit 1972 waren beide in der Akademie der Künste in Berlin vereint, freilich nur auf der Mitgliederliste; denn Altenbourg konnte niemals zu einer Sitzung nach Berlin reisen. Im Arbeitszimmer von Carlfriedrich Claus in Annaberg stand in den 1960er Jahren eine farbige Zeichnung, die ihm Bernard Schultze zugeeignet hatte.
Das Dresdner Kupferstich-Kabinett war mit Claus und Altenbourg wie mit Glücks und Grohmann gleichermaßen verbunden. So richtete ich am 23. März 1966 einen ersten Brief an Bernard Schultze mit der Bitte um Schenkung einer Arbeit nach Dresden. Ein Kauf wäre weder finanziell noch ideologisch zu erreichen gewesen. Der Künstler antwortete am 6. April 1966:
 

gutes Exemplar, ordentlich

Artikelnummer: B00069892
Verlag:
Dresden : Albertinum
broschiert,
Artikelnummer:
B00069892
Gewicht:
400 gr