- Ausgabe: 1. Auflage
- Umfang/Format: 224 Seiten ; 20 cm
- Erscheinungsjahr: 1988
- Einbandart und Originalverkaufspreis: Gewebe (Pr. nicht mitget.)
- Sachgebiet: Deutsche Literatur ;Belletristik
Älteren Lesern mag Albrecht Goes längst bekannt und lieb sein. Sieben Leben möchte ich haben oder Gut ist die Hausung, der Hort ... aber, im Winde das Wort / heißt: immer ist einer allein — diese und andere Zeilen stehen manch einem unverlierbar im Gedächtnis. Jüngere und junge Literaturliebhaber aber kennen den Autor dieser Verse kaum oder gar nicht. Schließlich kann er auf ein reiches, langes Leben zurückblicken,— am 22. März 1988 hat er seinen achtzigsten Geburtstag gefeiert.
Nicht nur aus diesem Anlaß finden sich in diesem Band die wichtigsten Erzählungen, Gedichte und Betrachtungen — Parabeln für die Lebenserfahrungen des Autors. Die leise, aber dringliche Stimme des schwäbischen Dichters schafft sich einfach immer wieder Gehör und wirkt Vertrauen.
Albrecht Goes wurde im Pfarrhaus Langenbeutingen in Württemberg geboren. Nach dem frühen Tod seiner Mutter hat er wichtige Schülerjahre bei seinen Großeltern in Berlin-Steglitz zugebracht. Durch seine Familie kam er früh mit Musik und Literatur in angeregten Kontakt. Er besuchte die Seminare Schöntal und Urach und das bekannte Tübinger Stift, zu dessen Ruhm auch Hegel, -Schelling und Hölderlin beigetragen hatten. Das Theologiestudium in Tübingen und Berlin führte ihn in den Pfarrerberuf, den er von. 1930 bis1952 in. Württemberg ausübte. Die Kriegsjahre 5939 bis 5945 machten ihn zum Soldaten, später zum Lazarettpfarrer auf den östlichen Schlachtfeldern. Seine eindrucksvoll-
ordentliches Exemplar, Einband und Buchblock mit kleinen Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand: gut
- Verlag:
- Berlin : Evang. Verlag-Anst.
- gebundene Ausgabe
- Artikelnummer:
- L00047341
- Gewicht:
- 400 gr