- Ausgabe: 1. Auflage
- Umfang/Format: 167 Seiten ; 20 cm
- Anmerkungen: Lizenz d. Suhrkamp-Verlag, Frankfurt am Main. - Ausg. f?r d. DDR.
- Einbandart und Originalverkaufspreis: : M 5.40
- Sachgebiet: Deutsche Literatur ;Belletristik
Ein Roman vom schönen Aufstieg und dem heillosen Fall eines Kleinbürgers in heutigen Tagen.
Franz Horn, erfolgreicher Manager, erster Mann in der Firma CHEMNITZER ZÄHNE neben dem Chef und Inhaber Thiele, sogar dessen Freundschaft war er gewiß, sieht sich eines Tages in mancherlei Schwierigkeit tief verstrickt. Schwierigkeiten im Beruf, mit der Familie, den Frauen überhaupt, mit Freunden und mit sich selber. Wann hatte das angefangen, seine Müdigkeit, seine Verkrampfungen, die Resignation? Fünfjahre ist es her, daß Dr. Liszt ins Haus kam, der jüngere, Clevere, der Volljurist, Horns Stellvertreter erst und bald schon sein Vorgesetzter . . . Auf dem Weg zur Erkenntnis wird Franz Horn nicht lebenskräftiger werden. Er ist zu verstehen, doch nicht zu bedauern.
Geschichte eines Mannes um die Mitte der Vierzig. Eine Geschichte aus der Wirklichkeit.
Martin Walser
geboren am 24. 3. 1927 in Wasserburg (Bodensee). 1946 bis 1951 Studium der Literaturwissenschaft, Philosophie und Geschichte in Tübingen (1952 Promotion). 1951 bis 1957 Regisseur bei Funk und Fernsehen. Danach freischaffender Schriftsteller: Erzähler, Dramatiker, Essayist, Publizist und Herausgeber. Er schrieb unter anderem die Romane „Ehen in Philippsburg" (1957), „Halbzeit" (1960), „Das Einhorn" (1966), „Die Gallistl'sche Krankheit" (1972; im Aufbau-Verlag 1975), „Der Sturz" (1973), Jenseits der Liebe" (1976) sowie die Erzählung „Fiction" (1970; im Aufbau-Verlag 1975), und die Stücke „Eiche und Angora" (1962), „Überlebensgroß Herr Krott" (1962), „Der schwarze Schwan" (1964), (letztere im Aufbau-Verlag 1965).
gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut
- Verlag:
- Berlin, Weimar : Aufbau-Verlag
- gebundene Ausgabe,
- Artikelnummer:
- B00056900
- Gewicht:
- 400 gr