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Irrlicht und Feuer : Roman / Max von der Grün

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  • Umfang/Format: 303 Seiten ; 8
  • Anmerkungen: Berecht. Ausg., mit Genehmigg d. Paulus Verlag, Recklinghausen
  • Erscheinungsjahr: 1965
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: Mitgl., Lw. : 7.-

„ . Ruhrkumpel schrieb provozierenden Roman ... ”, hieß es in der Kölner „Neuen Illustrierten", als sie Max von der Grüns „Irrlicht und Feuer" ankündigte. Und „Der Spiegel" reagierte auf dieses Buch: „ ... es räsoniert über raffgierige Unternehmer, dumme Arbeiter und korrumpierte Betriebsräte ..." Der IG Bergbau-„Chef” Heinrich Gutermuth bezeichnete es als gewerkschaftsfeindlich, und ein Münsteraner Domkapitular erkundigte sich, ob der Paulus-Verlag künftig solche Art Literatur pflegen wolle. Was ist an diesem Roman so provozierend und sensationell, daß er derartige Reaktionen hervorrief? Max von der Grün schrieb ein Buch aus dem heutigen Leben und über das heutige Leben. Dabei rückte er einem Thema zu Leibe, das für
die westdeutsche Literatur bis jetzt tabu war. Er sprach aus, daß es in der sogenannten Wohlstandsgesellschaft soziale Probleme gibt, er schreckte in seinen Szenen aus dem Arbeiterleben nicht davor zurück, harte Kritik an Methoden zu üben, die in einem modernen Industriestaat nicht mehr praktikabel sein sollten. Dafür mußte er vor Gericht, deshalb wurde ihm sein Arbeitsplatz gekündigt, und deshalb ist kein Betrieb mehr bereit, ihn einzustellen.
„ ... schwarze Liste für diejenigen, die den Industrieherren nicht genehm sind .. .", konstatierte „Blinkfüer", Hamburg. In vierzehn europäischen Staaten und in Übersee ist „Irrlicht und Feuer" bisher erschienen und hat Max von der Grün internationale Anerkennung eingebracht.
 

Grün, Max von der

gutes Exemplar, nur kleine Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt

Artikelnummer: B00047059
Verlag:
Berlin : Buchclub 65
gebundene Ausgabe
Artikelnummer:
B00047059
Gewicht:
400 gr