- Ausgabe: 1. Auflage
- Umfang/Format: 121 Seiten ; 20 cm
- Anmerkungen: Lizenzausg. d. Verlag d. ?sterr. Staatsdruckerei, Wien. - Ausg. f?r d. DDR
- Einbandart und Originalverkaufspreis: : M 4.50
- Sachgebiet: Belletristik
• "So stimmt es . . . Daß alles Erlebte, Erfahrene, einfach alles, in unserem Gehirn gespeichert wird. Kein Löschband stünde uns zur Verfügung. Außer zeitbegrenztes Vergessen."
Hilde, eine Frau um die Fünfzig, hatte vergessen können, was in einer Februarnacht des Jahres 45 geschah. Nachdem ihr Mann gestorben ist, bedrängen aber die Schatten jener Nacht sie wieder, in der die Einwohner ihres Dorfes Kriegsgefangene gejagt, mit Mistgabeln erstochen haben. Jetzt fühlt sie sich allein, den Schatten hilflos ausgeliefert, obwohl da noch die Tochter Erika ist. Doch Erikas Fragen galten immer nur dem Vater. Die Österreicherin Elisabeth Reichart erzählt, wie diese zwei Frauen, Mutter und Tochter, einander verstehen wollen, wie sie tastend aufeinander zugehen und sich dennoch fremd bleiben. Dichte und Intensität ihrer Sprache erzeugen Betroffenheit. Die Schicksale, die vor uns entstehen, sind Teil einer Geschichte, die noch nicht zu den Akten gehört.
gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut
- Verlag:
- Berlin ; Weimar : Aufbau-Verlag
- gebundene Ausgabe,
- Artikelnummer:
- B00057866
- Gewicht:
- 400 gr