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Die (Ver)Bildung des jüngeren Dürer / Leon de Winter. Dt. von Alexander u. Christiane Pankow

Gewicht: 0.4 kg

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  • Ausgabe: 1. Auflage
  • Umfang/Format: 206 Seiten ; 20 cm
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: fester Pappeinband : M 5.40 3-351-00312-9 fester Pappeinband : M 5.40
  • Sachgebiet: Belletristik

— In einer seiner schönsten Dichtungen erzählt der Romantiker Eichendorff die Geschichte eines Müllerssohnes, der, von seinem Vater ein Taugenichts gescholten, nach Italien zieht, um sein Glück zu suchen. Anderthalb Jahrhunderte später liest der arbeitslose neunzehnjährige Niederländer Herman Dürer diese Novelle, während er eine zweimonatige Gefängnisstrafe wegen Rowdytums verbüßt, und ist fasziniert. Er fühlt sich dem Taugenichts verwandt und glaubt in Italien den langersehnten Hort der Freiheit und Menschenwürde zu erkennen; das Buch wird zur Richtschnur seines Lebens. Aus der Haft entlassen, findet sich Dürer weniger denn je in seiner Umwelt zurecht. Die zwischen Plackerei und Fernsehen pendelnde, von Konsumdenken und Anpassung gezeichnete Wohnsilo-Existenz der Eltern ödet ihn an. So bricht er per Anhalter
Leon de Winter
geboren 1954 in 's Hertogenbosch (Niederlande), ist als Filmemacher wie als Schriftsteller rasch bekannt geworden. Dem Erzählungsband „Über die Leere in der Welt" (1976) folgte sein erster Roman „Die (Ver)Bildung des jüngeren Dürer" (1978, verfilmt 1979), der mit einem begehrten Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Neben verschiedenen Arbeiten für Kino und Fernsehen erschienen seither ein weiterer Roman, „Suchen nach Eileen W." (1981), die Erzählung „La Place de la Bastille" (1981), das Schauspiel „Junkie-Verdruß" (1981) und die Reportage „Verzögerter Roman" (1982).
 

Winter, Léon de (Verfasser)

gutes Exemplar, ordentlich,

Verlag:
Berlin ; Weimar : Aufbau-Verlag
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
B00056887
Gewicht:
400 gr
Lagerplatz:
A71