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Die Spur ist sichtbar noch / Daniil Granin. Aus d. Russ. von Charlotte Kossuth

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  • Ausgabe: 1. Auflage
  • Umfang/Format: 126 Seiten ; 19 cm
  • Erscheinungsjahr: 1986
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: brosch. : M 3.40
  • Sachgebiet: Belletristik ; 2303 Belletristik

Unerwartet kommt die Ärztin Shanna aus Tbilissi zu dem Leningrader Ingenieur Dudarew. Sie überreicht ihm ihren Briefwechsel mit zwei seiner Frontkameraden, den Leutnants Wolkow und Lukjanow. Er soll ihn lesen und Auskunft geben über Wolkow, den sie liebte und vor dem sie sich schuldig fühlt.
Nur mühsam steigt die Erinnerung in Dudarew auf. Er denkt zurück auch an jenes Auszeichnungsfest nach gelungener militärischer Operation, das Wolkow seinen jüngeren Kameraden mit der Kritik verdarb, sie hätten ihre Orden mit unnötigen Opfern erkauft. Wie Dudarew nun erfährt, hat dieses Fest Shannas, Wolkows und Lukjanows weiteres Schicksal bestimmt.
Das Verdrängen von Erinnerung, um der Last unbequemer Wahrheit zu entgehen, Rückschau und Neusicht haben Granin schon immer beschäftigt. In dieser Novelle ist es Dudarew, den die Briefe aus der Kriegszeit zwingen, Menschen und Ereignisse umzubewerten.
Von Granin (geb. 1919) erschienen in unserem Verlag: '»Dem Gewitter entgegen«, 1963; »Vier Wochen mit den Beinen nach oben«, 1968; »Unser Bataillonskommandeur. Der Platz für das Denkmal«, 1970; »Garten der Steine«, 1973; »Der Namensvetter«, 1977; »Zwei Gesichter«, 1978; »Das Gemälde«, 1981; »Leningrad« (Fotos: Arno Fischer), 1981; »Das Blockadebuch« (Mitautor: Ales Adamowitsch), 1984.
 

gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt

Artikelnummer: B00047139
Verlag:
Berlin : Verlag Volk u. Welt
Klappbroschur
Artikelnummer:
B00047139
Gewicht:
400 gr