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Die Mondwoche / Icchokas Meras. Aus d. Litauischen von Irene Brewing

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  • Umfang/Format: 187 Seiten ; 8
  • Erscheinungsjahr: 1968

Nur zwölf Schritte führen von dem Loch in der Gettomauer zum Versteck. Dieser Weg aber kommt dem Jungen und dem Mädchen jedesmal wie Hunderte von Kilometern vor. In ihrer Höhle fühlen sich beide geborgen: Dort sieht sie niemand, nur der Mond und eine alte Straßenlaterne. Se blinzeln ins Licht der Laterne, beobachten, wie die schmale Sichel des Mondes langsam wächst, und sie träumen vom Mond und von dem Leben nach dem Kriege. Nach sieben Tagen aber tritt die unerbittliche Wirklichkeit des Gettos in ihre Höhle.
Die Kinder beschließen zu fliehen. Den Erwachsenen lassen sie Talismane.
zurück . . . Als Liebende in unserer Zeit, im Zeitalter der Erforschung des Mondes, läßt Meras die beiden
Kinder wiederauferstehen In der Liebe und in der Arbeit suchen sie ein un getrübtes Leben nach dem Kriege. Aber sie können nicht vergessen . .
Zart und leise erzählt der Litauer Meras dieses Gleichnis von den beiden Kindern. Schrillgellen dazu die Schlagzeilen des Tagesgeschehens Meras erforscht Traum und Leben nach den Möglichkeiten, die sich der Menschheit heute im Guten und im Bösen bieten. Er greift zu ungewöhnlichen künstlerischen Mitteln, um das Gewissen der Menschen aufzurütteln und zur Verantwortung zu rufen. Denn er, der Realist, weiß, daß das Glück des einzelnen heute mehr denn je vom Glück der ganzen Menschheit abhängig ist.
 

ordentliches Exemplar, Einband und Buchblock  mit kleinen Lesespuren, Buchblock altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand: gut

Verlag:
Berlin : Verlag Kultur u. Fortschritt VEB
Artikelnummer:
B00030858
Gewicht:
400 gr
Lagerplatz:
A70